Rob AlefFür die einen ist Fußball das Geschäft ihres Lebens, für die anderen die schönste Nebensache der Welt. Läge ich wie einst Isaac Davis [weiterlesen ...]


« Ruhrpott heißt das Ding bestimmt nicht

Als Dortmund und Schalke in den Neunzigern ihre große Zeit hatten, wurde der Europa-Cup kurzerhand in “Ruhrpott” umgetauft. Das wird dem DFB-Pokal diesmal nicht passieren, es sei denn Rot-Weiß Essen wächst über sich selbst hinaus.

Die Schalker Niederlage in Köln war so würdig, dass sogar der CdüK (siehe auch früheren Eintrag) ganz still ist. Schalke hat toll gespielt und in einem packenden Spiel zurecht verloren. Das mit dem 6:0 gegen Frankfurt letztes Jahr zu vergleichen (Der Spiegel mal wieder, seufz), ist ein schlechter Witz. Es spricht für Slomka, dass er sich nicht auf Kuranyis aberkanntes Tor oder Bajramovic herausredet. Genie und Wahnsinn liegen bei dem so nah beisammen wie bei Sergej Barbarez. Jetzt müssen die Schalker bloß die Rote Karte dick in den Kalender schreiben, sonst werden die im nächsten Jahr nach dem 11:0 bei Turn- und Aerobicfreunde Hinterworzeldorf nachträglich disqualifiziert, wenn sie Bajramovic einsetzen. Dortmund ist wirklich nicht gut drauf im Moment. 0:1 zu Hause ist denkbar blöd.

Ansonsten keine Überraschungen, Babelsberg raus, Pokalschreck Pirmasens raus, alle Höherligisten weiter. Sogar Fürth hat tatsächlich mal wieder ein 2:0 verteidigt. Sollte Nürnberg heute gegen Paderborn weiterkommen, könnte es im Dezember im Achtelfinale ein fränkisches Derby geben. Oder vielleicht erst später, nächstes Jahr im Mai. Dann heißt das Ding Boggaal.

Kommentare zu “Ruhrpott heißt das Ding bestimmt nicht” (2)

Michael Gauß
06.11.2006

Danke für die Erwähnung von Rot-Weiss Essen (Rot-Weiß schreiben sich übrigens die Oberhausener….: Ach ja, die Feinheiten im Ruhrpott, oh je!)
Ansonsten ist nicht viel los mit uns zur Zeit, sogar ein Kurz-Trainingslager wird durchgeführt. In Krefeld. Igitt.
Ein besoffener RWE-Auswärtsfahrer hat den – meiner Meinung nach – unschuldigen Torwart Masuch mit Inhalt eines Bierglases übergossen. Hoffentlich wars nicht die andere gelbe Suppe. Passiert nach der letzten Klatsche gegen 60 München.
Das letzte Mal ist das dem legendären Dieter Tartemann (damals Trainer bei RWE) beim Auswärtsspiel “Am Hünting” gegen den 1.FC Bocholt passiert. Kommentar des Begossenen: “Das muss ich mir nicht geben. Das habe ich nicht nötig.” Na, wer denn schon.
Egal: Das Kurz-Trainingslager hilft uns wahrscheinlich dabei, in ca 3 Wochen dem FC Hansa Rostock so richtig den Arsch zu versohlen. Nur der RWE!

MacStrass
17.11.2006

Aber hallo heißt das Ding nach dem 26.5. wieder “Ruhrpott”!!!

Gruß aus Bochum 🙂

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