Die Fehler im Erfolg »
Letzte Woche war zu lesen, der Club lasse sich Zeit mit einem neuen Vertrag für Andy Wolf, heute schreibt der kicker über den bevorstehenden Abschied von Mintal am Saisonende. Die beiden sind neben Pinola und Schäfer zwei der vier Pokalsieger von 2007. Im Anschluß nach dem Titel ging Schäfer – lange geplant – zum VfB Stuttgart, der Club stieg ab. Schäfer kam zurück, weil er in Schwaben im falschen Film war, der Club stieg auf und spielt heute neben Dortmund und Mainz den schönsten Fußball der Liga. Pinola wollte gehen und die fränkischen Sozialromantiker starteten eine einmalige Solidaritätsaktion, Pinola blieb. Als er in der Hinrunde gesperrt war, verlor der Club dreimal in Serie. Trotz Gündogan und Schieber ist Pinola bisher mein Spieler der Saison.
Der Club sollte alles tun, um Wolf und Mintal zu halten. Nicht aus Sentimentalität, sondern weil sie für das Gefüge und die Dynamik der Mannschaft unerläßlich sind. Mintal ist zwar nicht so schnell wie die jungen Hüpfer, Wolf ist technisch nicht so gut wie Wollscheid oder Maroh, aber keiner weiß, wer von den Jungen bleibt und wie lange ihre absehbaren Durchhänger dauern werden. Und wenn sie bleiben, brauchen sie noch ein paar Jahre, um so stabil zu werden wie glorreichen Vier. Wolf spielt seine beste Saison, ist torgefährlich wie nie und Mintal hat weder das Toreschießen noch das Lückenfinden verlernt. Wie Podolski ist er ein Guter-Laune-Fußballer. Wenn Hecking ihm die vermitteln kann, wird er auch wieder knipsen, egal wieviel er läuft. Bevor er sich in der Zweiten Liga die Ochsentour antut, sollte Mintal den Entwicklungszyklus der nächsten beiden Jahren lieber in Nürnberg mitmachen.
Apropos Fehler im Erfolg. Gestern dachte ich, die Jecken machen Überstunden, als ich das in der WAZ über Magath gelesen habe. Aber offenbar reißt die Schalker Geschäftsführung gerade mit dem Arsch wieder ein, was sie in den letzten knapp zwei Jahren aufgebaut hat. Was wollen die eigentlich? Eine Bundesligatorfabrik ohne Abwehr? Schalke hat 29 Tore geschossen, Stuttgart 43 und steht auf einem Abstiegsplatz. Und was ist der Maßstab für eine Mannschaft im Umbruch? Das Kasperletheater beim HSV? Die kapriziösen Bayern? Die wackeligen Bremer? Die ausgebrannten Wolfsburger? Leverkusen arbeitet seit Jahren im obersten Bereich der Seriosität und ist von Schalke so weit weg wie Omas Sparstrumpf von der Bayerischen Landesbank. Und für Dortmund wird das Jahr nach dem Rausch der Maßstab sein, was richtige Entscheidungen angeht.
Schalke steht im Pokalfinale und hat in diesem Wettbewerb gegen Nürnberg und Bayern richtig gute Spiele gemacht. In der CL waren sie zu Hause sowieso erste Sahne und auch wenn sie in der Liga immer wieder zum Abgewöhnen spielen, eine Mannschaft ist im Entstehen, das ist deutlich zu sehen. Magath hat tatsächlich den göttlichen Raul nach Gelsenkirchen-Buer gelockt, nach Ebbe Sand spielt wieder ein ganz Großer der Zunft in Königsblau. Und wie er spielt. Was für ein Coup. Ablösefrei. Zinédine Zidane in Osnabrück. Mit Papadopolous, Gavranovic und Escudero tummeln sich schon die nächsten hoffnngsvollen Talente auf der großen Bühne, Kluge war ein Super-Transfer, Jefferson “Airplane” Farfan wird langsam Weltklasse. Muss man sich da über Charisteas und Karimi und Magaths knorrigen Humor streiten? Schalke braucht jetzt noch zehn Punkte aus neun Spielen, um sicher die Liga zu halten und hat alle Möglichkeiten, die Saison zu veredeln. Ich bin mir sicher, in der nächsten Transferperiode bleibt die Mannschaft im Kern zusammen. Wenn Magath bleibt. Aber Magath muss bleiben.
Das antiquierte Sport-Studio »
Am Samstag seit Menschengedenken mal wieder das Sport-Studio im ZDF gesehen. Ich kam zu spät zur Konferenz auf Sky, weil ich gerade an meinem neuen Krimi arbeite, der wieder bei Rotbuch erscheint, und konnte gerade noch sehen, wie Eigler sein 3-0 bejubelte. Nach sechzehn Minuten 3-0. Trotzdem hatte ich auch für die Sportschau keine Zeit. Also um elf dann rein ins ZDF, rein in eine bittere Enttäuschung.
Erst gab es ein hochnotpeinliches Interview mit Heynckes, in dem man auf Bunte-Niveau alle Ballack-Gemütszustände durchhechelte. Als Heynckes nach der vierten oder fünften überflüssigen Frage einzuwenden wagte, seine Mannschaft habe gegen Wolfsburg soeben überragend gespielt, wischte der Interviewer dies mit “Dazu habe ich Ihnen doch gratuliert.” vom Tisch. Die Gratulation als Disclaimer und danach kann hemmungslos am Thema vorbei gefragt werden? Ein Glückwunsch ist doch kein journalistisches Arbeiten. Als ob es zu dem Spiel und zu Bayer nicht einiges zu fragen gegeben hätte. Der Vergleich zur Vorsaison, als man nach 25 Spielen ohne Niederlage doch noch in die Europa League abstürzte. Mittlerweile hat man schon viermal verloren, Hyypiä spielt keine Übersaison, Kießling wird nicht Torschützenkönig werden und trotzdem wirkt man gefestigter.
Dann gäbe es da noch die Form von René Adler, der mit einem Notenschnitt von 2,94 im kicker den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird und sich zusammen mit Wiese bald hinter Rensing wieder finden wird, wenn der weiter so toll hält. Oder die starke Leistung von Lars Bender, die für sich allein bemerkenswert ist, und nicht, weil Ballack wegen ihm nicht dabei war. Oder die Verletzung von Friedrich, der fulminante Renato Augusto, der neue Vertrag von Heynckes, die Option Bayern in diesem Zusammenhang, seine persönliche Bilanz gegen Villareal nach mehr als zehn Jahren in Spanien und, und, und. Natürlich schmeckt es Ballack nicht, dabei zu sein, wäre ja noch schöner, wenn sich so ein Kaliber in die Ecke trollt. Aber wenn er wirklich in die Nationalelf zurück will, kann es ihm nicht schaden, topfit und ausgeruht in die neue Saison zu gehen. Die Plätze werden 2012 vergeben, nicht jetzt. Außerdem spielt er ja regelmäßig und meistens sehr ordentlich.
Beim Zwiegespräch mit Emanuel Pogatetz wirkte Wolf-Dieter Poschmann anschließend so gehetzt, als habe er zuhause den Wasserhahn angelassen. Zwei der drei Einspieler zu Pogatetz befassten sich mit den Bayern, über die bemerkenswerte Situation von Hannover gab es kaum etwas zu hören. Wenigstens war der Spruch von Andi Herzog über den verfressenen Kollegen Pogatetz lustig.
Als dann der Club gezeigt worden war, machte ich den Fernseher aus. Wo war die Hintersinnigkeit, die Verweigerung gegenüber der Sensationshechelei, die konzentrierte Gesprächssituation, in der man immer wieder die Gäste dazu bringt, mehr zu sagen als die vorgestanzten Phrasen für Pressekonferenz und nach dem Spiel? Schade, das war früher einmal eine Bastion des intelligenten Sportjournalismus. Hoffentlich hatte ich nur einen schlechten Abend erwischt.
Traumwandler in rot und schwarz »
Nein, nicht Ekici, nicht Schieber, nicht Cohen sind in der kicker-Elf des Tages, sondern Wolf und Wollscheid. Der Wolfi bereits zum dritten Mal in dieser Saison, beide Nürnberger Innenverteidiger waren zuletzt zeitgleich mit der Schlacht auf der Alten Veste (Gustav Adolf gegen Wallenstein) in der Auswahl.
Zeichen und Wunder: Wieder zu Null gespielt, wieder späte, wunderschöne Tore. Wenn die Mannschaft sich weiter so verjüngt, werden die Begleitkinderchen beim Hereinlaufen irgendwann Windeln tragen, damit es überhaupt noch einen Altersunterschied gibt. Nebenbei: Wie wäre es denn einmal mit Rentern? Leute mit mehreren Jahrzehnten Vereinsmitgliedschaft, die mit Max Morlock noch geschussert haben. Das wäre doch mal was. Dauert der Ein- und Ausmarsch halt ein paar Minuten länger.
Es sind jetzt noch 33 Punkte zu vergeben. Wenn die Mannschaft die Vorgabe von 44 Punkten erreicht, dann bliebe unter dem Strich die entspannteste Saison seit Menschengedenken, der reifere Fußball im Vergleich zum Pokaljahr und eine große Zahl junger Spieler, die nicht alle auf einmal verschwinden können. Selbst ein Schieber würde es sich zweimal überlegen, ob er in Wolfsburg unter Rudi Assauer und Udo Lattek beim Aufbau einer Mannschaft, die um die Champions League mitspielen kann, beteiligt sein will, auch wenn die fünfmal so viel zahlen. Aber mit dem Endstand 44 würde der Club nur noch neun Punkte aus elf Spielen holen. Das wäre verwunderlich und gar nicht schön. Wenn sie ihre restlichen fünf Heimspiele gewönnen, stünden sie bei 50 Punkten und hätten zwei mehr als im Pokaljahr. Damals spielten sie nach dem Einzug ins Endspiel bisweilen vogelwild und wurden mit 48 Punkten Sechster. Wenn sie alle Spiele gewinnen, auch die schweren Brocken in Dortmund und mittlerweile Köln, dann wären das 68 Punkte, was für den Altmeister von 1968 durchaus Stil hätte. Mit dieser Punktzahl wurde Schalke hinter Stuttgart 2007 Zweiter. *Seufz*.
Gegen jene Schalker geht es als Nächstes. Ich habe den Verdacht, Magath setzt voll auf Champions League, verwirrt die Scouts mit taktischen Transfers (Charisteas, Karimi) und plant heimlich das ganz große Ding. Also keine schlechten Voraussetzungen für den nächsten Auswärtscoup, schließlich ist vom Viertelfinale noch was offen. Zu einer ausgeglichenen Auswärtsbilanz fehlen noch mindestens zwei Siege und vier Unentschieden. Vielleicht setzt auf Schalke Gündogan ja dann schon wieder die Offensivakzente.
Ein Tor für die Geschichtsbücher »
Samstag 29. Januar 2011, 16.40 Uhr, EasyCredit-Stadion Nürnberg. Freistoß für den 1. FC Nürnberg gegen HSV. Hegeler schlenzt, Rost boxt, der Ball prallt an die Latte, Simons legt quer, Cohen staubt ab, 2-0 für den Club.
Dieses Tor ist nicht deshalb so bedeutsam, weil es den ersten Sieg gegen den HSV seit fünf Jahren und 26 Punkte bedeutete. Man muss sich klarmachen, wo der 1988 in Be’er Sheva geborene Mittelfeldspieler sein Tor erzielte. Das vormalige Franken-Stadion wurde in den zwanziger Jahren als Städtisches Stadion errichtet und befindet sich mitten auf dem erweiterten Reichsparteitagsgelände, ungefähr 200 Meter vom Zeppelinfeld. Des Führers Hauptrednertribüne ist gleich um die Ecke. In diesem Stadion fand im Rahmen der Parteitage der Tag der Hitler-Jugend statt, 1935 sprach Hitler hier von den flinken Windhunden, dem zähen Leder und dem harten Kruppstahl.
Dieses Areal, auf dem die Nazis zum Bacchanal des Bösen in Viererreihen aufmarschieren ließen, ist heute eine merkwürdige Geschichtslandschaft: Bob Dylan spielte hier 1978, die US Army stellte zwischen den überwachsenen Brocken des tausendjährigen Reichs ein paar Field Goals auf, und GIs übten hier die Shotgun Formation und andere Elemene des American Football. Soldier Field war der Spitzname, und eine Picknickwiese für die Familien gab es auch. Das Dokumentationszentrum ist sehenswert, vor allem die tätige Mithilfe der Kommunalverwaltung bei der Arbeit an den Reichsparteitagen an diesem Ort zu sehen, ist wichtig. Wenn man beim Burger King an der Regensburger Straße um die Ecke lugt, sieht man noch deutlich die Silhouette des Nazi-Adlers auf den hellen Steinen. Und jetzt ein Israeli.
Ein Jude, der das Zeug hat, in der Stadt, in der Julius Streicher 20 Jahre lang die Cohn, Hirsch, Huber und Müller Woche für Woche mit Hass überzog, zum Publikumsliebling zu werden. Bisher waren israelische Fußballer in der Bundesliga nur mäßig erfolgreich. Antideutsche Verschwörungstheoretiker würden sagen: Das liegt am Postfaschismus und der ewigen Feindschaft hierzulande, die Juden natürlich spüren. Ich würde sagen: Es liegt daran, dass Israelis nicht ganz so gern und gut Fußball spielen wie andere, auch dehalb, weil Basketball dort die Sportart Nummer eins ist.
Heimlich, still und leise hat sich eine Menge verändert zwischen Deutschen und Israelis in den letzten fünfzehn Jahren. Mitten im Aufbruchsgetümmel im Nahen Osten gibt es Regierungskonsultationen. Schon vor ein paar Jahren bezeichnete Ehud Olmert, zunehmend genervt von der Planlosigkeit der Bush-Administration, Deutschland als wichtigsten Verbündeten Israels. Mag sein, dass das nur an der Staatsräson und am Kampf gegen den Terror liegt. Einige tausende Israelis leben dauerhaft in Berlin, mit und ohne zweitem, deutschem Pass. Mag sein, dass die Israelis nur kommen, weil im Moment eben alle nach Berlin wollen, und die Stadt schon immer ein bißchen weniger deutsch, weniger Nazi und post-Nazi war wie der Rest des Landes.
Die Verpflichtung von Almog Cohen folgt weder der Staatsraison noch einem sprichwörtlich guten Ruf, den Nürnberg bei Juden hätte. Wenn es eine Stadt gibt, die im historischen Vergleich zu Berlin am anderen Ende des Spektrums steht, dann ist es Nürnberg. Das kleinbürgerlich-protestantische Milieu bescherte den Nazis Spitzenwerte bei den Wahlen vor 1933, dass Streicher seit 1925 genau dort sein schmutziges Handwerk betrieb, dass genau dort bereits vor der Machtergreifung Reichsparteitage gefeiert wurden, ist kein Zufall. Mittlerweile positioniert man sich angenehm zurückhaltend als Stadt der Menschenrechte, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, eher mit nachdenklich gesenktem Haupt. Auch an die welthistorisch bedeutenden Prozesse im Gerichtsgebäude, Menetekel für Kriegsverbrecher von Pinochet bis Rumsfeld, wird seit Dezember 2010 erinnert.
Der ortsansässige 1. FCN, der im Jahr der Nürnberger Gesetze gegen Schalke erster deutscher Pokalsieger wurde – damals hieß das Ding nach dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten “Tschammerpokal” - hat chronische Geldprobleme. Er muss dort nach Spielern suchen, wo der Tross der Scouts und Berater nicht so oft vorbeikommt, in den Randzonen des Fußballs. Der Koreaner Cha Bum Kun war vor vielen Jahren so ein Glücksgriff aus dem Niemandsland, mittlerweile wollen alle ihren Kagawa oder Park, ihren Lucio oder Emerson sowieso. Es ist ein weiterer absurder Aspekt an der noch recht kurzen Almog-Cohen-Saga, dass ausgerechnet der Lodda, auf den ersten Blick nicht die Inkarnation des Weltbürgertums, zum ersten deutschen Trainer in Israel wurde und dann auch noch Erfolg hatte. Er empfahl Cohen an Manager Bader. Cohen kam, er spielte, seit vier Partien ist er in der ersten Elf.
In der Sky-Reportage am Samstag bezeichnete der Reporter Cohen als “Giftzwerg”, was als Kompliment gemeint war. Auch der ansonsten immer hart auf Höhe der Grasnarbe daherschwadronierende Poschmann verglich beim Viertelfinale gegen Schalke den kleinen Kämpfer mit Gattuso. Cohen ist unglaublich laufstark und er antizipiert gut. Gegen Hamburg stibitzte er ein paar Mal den Ball vom Fuß des Gegners, weil die Hanseaten bar jeder Handlungsschnelligkeit waren an diesem Tag. Wie Gattuso spielt Cohen ausgesprochen fair, läßt aber ansonsten eher Zweikampfstatistiken sprechen als dass er ständig das Gespräch sucht. Die Heckingsche Variante des Tiki-Taka hat er voll verinnerlicht und ähnlich wie Pinola oder neuerdings Wollscheid bringt er die Aggressivität ins Spiel, die den braven Bubis in der Endphase Ära Oenning gefehlt hat.
Wie sehr sich die Dinge verändert haben zeigt der Umstand, dass Cohen bisher weder kopfschüttelnd beäugt noch dutzendfach analysiert wurde. Die Gehirnpolizei fährt nicht auf und untersucht “Giftzwerg” am nächsten Tag nach seinem antisemitischen Gehalt. Es gibt keine betroffenen Leitartikler, die fragen, ob ein Israeli ausgerechnet in Nürnberg ausgepfiffen, gefoult, bejubelt oder vom Platz gestellt werden darf. Wenn die Clubfans ihrer bisherigen Praxis folgen – auch für den Senegalesen Souleyman Sane und die unsäglich unbegabten isländischen Zwillinge Arnar und Bjarki Gunnlaugsson hatten sie die richtigen Wimpel dabei - werden wir demnächst israelische Flaggen in der Nordkurve sehen und Hava Nagila hören, wenn’s Almoggerla die Ecken tritt.
Rein ins Getümmel »
Vergangenen Sonntag, zum Abschluß des Rückrundenauftakts, gab es eine Neuheit zu besichtigen. Liga total bzw. die Deutsche Telekom hatte eingeladen, Fußball live in 3D zu erleben. Immer die beiden Sonntagsspiele werden in Zukunft in 3D gezeigt, für einschlägig tätige Blogger und sonstiges Fachpublikum, darunter Clubberer Bernd Krippner von agolnaihaua und zwei Leute von Textilvergehen, gab es den Klassiker 1. FC Kaiserslautern gegen 1. FC Köln. Einschließlich dieser Begegnung trafen die beiden schon 78 mal in der Bundesliga aufeinander. 1991 holten sich die Roten Teufel mit einem grandiosen 6-2 in Köln mit Kalli Feldkamp die Meisterschaft.
Ort der Handlung beim Abstiegsduell war das Andel Hotel in der Landsberger Allee. Dass FC-Fans im Jahr 1235 Neukölln gegründet haben, um näher am zukünftigen Geburtsort von Litti-San und Icke Häßler zu sein, ist ja hinlänglich bekannt, insofern war es für die ein Katzensprung nach Lichtenberg. Die (nur?) zwei FCK-Fans im Publikum kamen wohl aus dem Westteil der Stadt, weil es von da nicht so weit in die Pfalz ist. Vom sechsten Stock hatte meinen einen herrlichen Blick auf die Trasse der Ringbahn und den Fernsehturm im Sonnenuntergang, auf der riesigen Terrasse standen noch immer die Deko-Rentiere und fühlten sich bei sechs Grad über Null sichtlich wohl.
Und dieses 3D? Es hat was. Als amuse-yeux gab es eine Hahnenkamm-Abfahrt, dann wurde es ernst auf dem Betzenberg. Die 3D-Übertragungen werden mit einem eigenen Set von Kameras übertragen und auch separat geschnitten. Die Kameras haben jeweils zwei Objektive und die Brille, die man einschalten muss, legt die beiden Bilder dann übereinander. Die Überblickseinstellungen, die Totalen unterscheiden sich vom herkömmlichen TV nur wenig. Aber sobald die Perspektive ebenerdig wird, verändert sich das Bild. Ob Einwürfe oder Ecken, alles was sich an den Seitenlinien abspielte, brachte einen mitten ins Geschehen, auch die Aufnahmen der Hintertorkamera waren angenehm geerdet. Man merkt plötzlich, wie unübersichtlich es in Strafräumen zugeht, wie schnell die Spieler reagieren müssen und wie wenig sie vom gesamten Spielfeld mitbekommen. Dauernd läuft jemand durchs Bild, es war – gerade bei diesem Kampfspiel mit den vielen Zweikämpfen – aufregend, sich quasi mitten unter den Spielern zu befinden. Die Bildregie experimentierte fleißig und in der zweiten Halbzeit hatten sie einen Rhythmus gefunden, bei dem die Kamera meistens auf Höhe der Grasnarbe blieb und bei langen Bällen und Passagen außerhalb des Strafraums mal kurz hochschaltete, um zu zeigen, wo man sich gerade befand. Ich sitze im Stadion (ja, ich sitze meistens) gerne im unteren Hälfte auf Gegengerade, damit ich einen guten Überblick habe, doch beim Spiel Dortmund gegen Nürnberg am 15. Spieltag 1992/93 stand ich im Westfalenstadion das ganze Spiel über direkt hinter dem Tor vor der Gästetribüne. Der andere Strafraum war nur am Horizont zu sehen, aber als Eckstein in der ersten Halbzeit das 1-0 für den Club köpfte, sah ich das Weiße in seinen Augen. Knut Reinhardts Gewaltschuß, der in der 89. Minute das 3-2 für den BVB bedeutete, schlug quasi über meinem Kopf ein. So ähnlich ist das auch in 3D. Und anders als in den lawinenartig hereinbrechenden 3D-Filmen kann man ein Fußballspiel nicht auf Effekte trimmen. Das Kopfballduell kommt oder kommt nicht, das Abstaubertor kann passieren, muss aber nicht.
Den Wischer von Lakic gegen Eichner sah auch in 3D völlig beknackt aus. Da auch versuchte Tätlichkeiten strafbar sind, fand ich Rot völlig in Ordnung. Er spielt eine tolle Saison, aber hier war Lakic leider ein Depp. Rot für einen Roten Teufel auf dem Betzenberg, das muss man sich erst einmal trauen. Dass die Kölner viel stärker sein werden in der Rückrunde, deutete sich an, wurde mittlerweile durch das 3-0 gegen Bremen bestätigt. Als Podolski nachließ, kam Lautern auf (oder war es umgekehrt?). Jedenfalls verdiente sich der FCK den Punkt zurecht. Zuhause sind sie wie in alten Tagen zu allem fähig, und selbst, wenn Lakic geht, wird Kuntz einen anderen aus dem Hut zaubern.
Einziger Schwachpunkt war wie so oft Jörg Dahlmann. 90 Minuten haltloses Gelaber waren jenseits aller Schmerzgrenzen. Als er nach 80 Minuten von einem “richtig guten Spiel” sprach, gab es höhnisches Gelächter im Publikum, das den Abstiegsfight bekommen hatte, den es erwartet hatte. Dahlmann behauptete auch, das Spiel sei so mitreißend, weil es in 3D übertragen würde. Nice try. Aber wenn er wirklich im Stadion saß, um sich das Spiel dort mit Brille anzusehen, dann muss er mit dem Klammerbeutel gepudert gewesen sein. Aber man kann 3D ja auch ohne Ton und hoffentlich für alle Zukunft ohne Dahlmann-Hologramm sehen, das neben einem auf dem Sofa sitzt und die Nüßchen wegfrißt. Nachdem mir Pay-TV im Moment nicht ins Haus kommt, um nicht die schäbigen Reste eines funktionierenden Soziallebens zu gefährden, werde ich auf die erste 3D-Kneipe warten müssen.
Die Viererkette der Apokalypse »
Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf. Zumindest im Manager-Spiel in der Classic-Variante. Dort stehe ich mit 177 Punkten auf Platz 11700 von 130000 und habe seit dem 10. Spieltag mehr als 20000 Plätze gut gemacht. Top-Scorer ist Kagawa gefolgt von Schwegler und Starke. Pinola hängt wegen seiner blöden Sperre bei 16 Punkten, Raul bei 11. Auch für schöne Tore gibt es nur drei Punkte. Nachdem Ballack erstmalig ins Geschehen eingreift, Starke wieder dabei ist und Idrissou sich mit Frontzeck ausgesöhnt hat, bin ich optimistisch, dass nach oben noch ein bißchen was geht. Die Oberen Zehntausend sind greifbar nah, vielleicht reicht es sogar zu Platz 7248, dann wäre ich im vorderen Achtzehntel, also quasi Erster.
Die Transferphase in der Interactive-Variante habe ich genutzt, die Verschwundenen, Fußlahmen und sonstigen Ausfälle zu ersetzen. Banovic (zu Duisburg), Bunjaku (bis Saisonende verletzt), Frantz (ominöse Frankfurter Verletzungsseuche am Bauchmuskel) und Jones (Magath) sind verkauft, dafür spielen jetzt Fuchs (Mainz), Vidal (Leverkusen), Sukuta-Pasu (St. Pauli) und Tiffert (Kaiserslautern). Mit Tiffert hatte ich mal eine ganz gruselige Saison, ich glaube nur noch Peter Peschel hat mir mehr Kummer bereitet. Fuchs hätte ich beinahe schon zu Saisonbeginn genommen, der hat mir schon bei Bochum immer sehr gut gefallen. Sukuta-Pasu werden wir jetzt öfter in der ersten Elf sehen, mit ihm schafft St. Pauli den Klassenerhalt. Vidal ist in Leverkusen der Kopf der Mannschaft, seine rabaukige Seite wandelt er in positive Zweikampfenergie. Eichner ist quasi mein fünfter Neuzugang, in Hoffenheim ausgemustert, in Köln auf dem Weg zum Stammspieler. Nachdem sich die Wechsel automatisch ergaben, bleiben mir Harnik, Gentner, Hunt und Fritz alle erhalten, quasi die Viererekette der Apokalypse. Vier Ypse, vier Gimmicks. Weil an diesem Wochenende Tiffert, Gündogan, Bugera und und Kagawa nicht dabei sein können, sind drei von den vieren sogar in der ersten Elf. Gentner und Harnik sind eigentlich keine Schlechten, Fritz spielt in der Chaosabwehr einigermaßen solide, nur Hunt enttäuscht bisher auf der ganzen Linie. Zusammen 81 Punkte, trotzdem nicht wirklich der Bringer.
Bei der Interactive-Variante ist ebenfalls Kagawa ganz vorne, gefolgt von Gekas und Schäfer, jeder über 100 Punkte. Das Team darf gerne noch ein bißchen über sich hinauswachsen. Platz 68700 von 210000 bedeutet zwar einen Platz im oberen Drittel, aber auch Helmes, Schäfer, Gündogan und Son können noch mehr, nach den guten Spielen vor dem Winter habe ich den FCK ein bißchen als Geheimtipp. Die Roten Teufel haben sich eingewöhnt, jetzt legen sie los.
Was zu der spannenden Frage führt, wer eigentlich absteigt. Nachdem Bremen und Wolfsburg ihre besten Stürmer verkauft haben, sind ihre Chancen auf Liga Zwei jedenfalls nicht kleiner geworden. Auch der VfB wird sich mit Dampfplauderer Bobic und Topmodel Labbadia sehr schwer tun. Alle anderen Mannschaften haben mehr Erfahrung im Abstiegskampf, mehr Gleichgewicht in der Mannschaft, mehr Biss als diese drei. Wäre natürlich blöd für den Dritten der Zweiten Liga, wenn sie ausgerechnet gegen so ein Schwergewicht spielen müßten – Paderborn gegen Wolfsburg in der Relegation, das wäre doch der Hit. Gladbach kriegt die Kurve noch. Die haben sich richtig gut verstärkt und irgendwann ist jede Verletzungsmisere einmal zu Ende.
Meister wird natürlich Mainz, Dortmund ganz bestimmt nicht, Leverkusen aus Prinzip nicht.
Heute Abend nicht meinen Live-Ticker auf Twitter verpassen: Vizekusen gegen Lüdenscheid, Ballack kommt in der 78. Minute und schießt das Sieg bringende 2-1 für die Gastgeber.
Kleine Fische mit scharfen Zähnen »
Gestern im Pokal wurde wieder einmal das Potenzial der Zweiten Liga deutlich. In gleich drei Duellen mit einem Erstligisten setzten sich die unterklassigen Mannschaften durch, auch in Augsburg stand das Spiel lange auf Messers Schneide, ehe den Schalkern ein später Sieg gelang. Besonders überzeugend trat Cottbus auf, die schon mal in einem Pokalendspiel standen. Auf dem Weg dorthin gewannen sie damals gegen den Erstligisten KSC im Schneetreiben und angetrieben von einem euphorisierten Publikum in typischer Zweitligamanier: durch Kampf und Emotion. In Wolfsburg war Energie die in allen Belangen überlegene Mannschaft, erspielte sich bis zur Pause ein für die Heimmannschaft demütigendes 3-0 und geriet während des ganzen Spiels nie in ernsthafte Gefahr. Nur einige Fans kommen bei diesem Niveau nicht mit und gefährden mit ihren depperten Auftritten den Erfolg. Auch Duisburg war in Köln die reifere Mannschaft, hätte bei besserer Chancenverwertung den FC ganz böse abwatschen können. Bei Aachen war es gegen Frankfurt am ehesten ein Triumph der Emotionen und eines phantastischen Torhüters. Was dem einen sein Neuer, ist dem anderen sein Hohs. Aber klassisch gebolzt hat auch die Alemannia nicht.
Es sind eine ganze Reihe von Mannschaften in Liga Zwei, die sich ähnlich geschlossen und mit einer klaren Spielanlage präsentieren wie Kaiserslautern oder Freiburg eine Klasse höher. Freiburgs seit fünfzehn Jahren betriebene Nachwuchs- und Scoutingarbeit ragt dabei heraus, am Betze lebt man vom Genie des Stefan Kuntz, der dem VfL Bochum dereinst Theofanis Gekas und manch andere Perle bescherte. Neben Augsburg, Duisburg, Cottbus sind es auch noch die bereits im Pokal ausgeschiedenen Bochum, Düsseldorf und Hertha. Fürth und Aue, die im Moment oben noch dabei sind, fehlt die Erfahrung eines erfolgreichen Aufstiegs, aber auch sie sind noch mit in der Verlosung. Viele Vereine sind mittlerweile in der Lage, ihre Philosophie auch eine Klasse tiefer weiter zu entwickeln und zumindest ein Jahr in Liga Zwei personell und finanziell recht gut zu überbrücken. Totale Katastrophen wie der Abstieg Nürnbergs 1969 oder der Münchener Löwen 2004 gibt es nur dann, wenn man sich vollkommen überschätzt, siehe KSC, Bielefeld, Rostock. Die anderen nehmen das körperbetonte, giftige Spiel an und arbeiten zugleich an einer Gesamtstrategie, in die Nachwucharbeit, Management und Trainerstab von Anfang an eingebunden sind.
Bei dieser hohen Leistungsdichte – zwischen den immer stärker werdenden Bochumern auf Platz acht und den Augsburgern auf Platz eins liegen nur fünf Punkte – wird die Rückrunde ein Langzeitkrimi, bei dem am Ende die nervenstärksten Teams die Nase vorn haben werden. Wer das sein wird, ist nicht abzusehen. Hertha hat sich gegen Aue und Augsburg nach dem kleinen Durchhänger wieder sehr stark gezeigt, vom Gesamtkonzept ist Augsburg sicherlich die Nummer eins. Duisburg hat eine tolle Mischung aus Jung und Alt, Bochum den Aufsteigsroutinier Funkel auf der Bank. Düsseldorf hat den Verlust seiner wichtigsten Spieler mittlerweile verdaut, Fürth und Aue sind Außenseiter, aber beim Club unter Oenning dachten auch viele, die Mannschaft spiele über ihrem Limit und plötzlich waren sie doch auf einem Relegationsplatz und der damalige Erstligist Cottbus bekam die neue Stärke der Zweiten Liga zu spüren.
In der Borussenhölle »
Arme Gladbacher. Eigentlich haben sie alles richtig gemacht. Ein Trainer, der zu ihnen passt (Frontzeck), ein Manager mit Realitätssinn (Eberl), ein Präsidium, das sich aus dem Tagesgeschäft merklich raushält (König et al.) und eine Legende mit Fußballsachverstand (Bonhof). Die Mannschaft gut strukturiert mit erfahrenen Alten (Brouwers) und talentierten Jungen (Reus). Der totale Absturz ist so wenig zu erklären wie Nürnbergs Niedergang nach dem Pokalsieg oder Hannovers annus horribilis in der letzten Saison. Scheiße am Schuh, heißt das wohl, sehr viel mehr läßt sich auch nicht sagen. Das scheinen auch die Fans zu wissen, die auf die üblichen Frontzeck-Raus-Rituale bisher verzichtet haben. Nachdem der Relegationsplatz nur fünf Punkte weg ist, sollte man die Nerven behalten und auf besseres Karma in 2011 hoffen. Das erscheint langfristig besser als die Kapriolen, die Stuttgart mit seinem Manager Bobic gerade schlägt. Bei Hannover hat es mit dem stets umstrittenen Slomka auch noch gereicht und siehe da, das Warten hat sich gelohnt.
Sag mir, wo die Bayern sind… »
…wo sind sie gebliehieben?
Schalke ist ja nun auch nicht gerade die Überfliegermannschaft der Stunde, aber für den FCB hat es am Samstag gut und gerne gereicht. Es spricht für echte Spitzenmannschaften, dass sie Drangphasen des Gegner dank eines überragenden Torwarts auch mal überstehen, um dann zweimal blitzschnell zuzuschlagen. Und es spricht für die Flucht ins Mittelmaß, dass der unterlegene Gegner seine Möglichkeiten völlig verkehrt einschätzt. Bayern im Winter 2010 ist bei der Angabe der Saisonziele so glaubwürdig wie Hertha BSC im Winter 2009.
Unter diese Saison können die Bayern einen Haken machen, es sei denn, sie gedenken, noch in den Abstiegskampf einzugreifen. Könnte ja gut sein, dass Schalke und Bremen irgendwann vorbeiziehen und dass Wolfsburg und Köln so etwas wie Spielwitz und innere Ordnung entwickeln. Nach oben ist alles gelaufen, 17 Punkte aufholen, nicht mit dieser Abwehr, und die CL schon gar nicht. Bleibt der in München stets sehr beliebte Pokal…
Ob der Meister dann Dortmund heißen wird, mal sehen. Mich erinnert das schon sehr stark an Hoffenheims tolle Vorrunde. Wie in Trance. Dortmund ist als Langzeitangehöriger der Bundesliga noch ein bißchen bissiger, gefestigter, erfolgshungriger, aber die Rückrunde wird etwas ganz anderes. Leverkusen stümpert sich oben fest und hat noch sehr viel Luft nach oben, mal schauen, was die Frankfurter noch reißen, wenn alle wieder fit sind am Main.
Nichts gegen die solide spielenden Nürnberger, die sich mal wieder mit einer Standardsituation selbst erledigten, aber Frankfurt, Bremen und Sevilla sind die Nagelprobe für den BVB. Wenn sie danach ihren Vorsprung noch ausbauen konnten und in der Europa League weiter sind, dann sind sie auch ein echter Meisterschaftsfavorit. Wenn sie gegen Sevilla scheitern, der Vorsprung schrumpft und sie zum Auftakt in Leverkusen verlieren, dann wird es eng. Und Mainz steht so lange schon oben, dass man gar nicht mehr über sie spricht. Gut für den FSV, dem ich eine ähnlich starke Rückrunde zutraue.
Bern, Baby, Bern »
Eine äußerst unterhaltsame Schneeballschlacht war das gestern im winterweißen Züri West. Ab und zu mal ein kleines Eisbrett in Strafraumhöhe, die Schlitterspuren ergaben Muster, die man gerne auf der Art Basel einmal sehen würde, und der israelische Schiedsrichter Alon Yefet sorgte dafür, dass die Grünen Linien regelkonform gezogen wurden. Zum Glück gab es keine schweren Verletzungen und auch den Reinigungskräften in ihren hornissenhaft über das Feld huschenden Fahrzeugen gelang es nicht, einen Spieler zu überfahren.
Auch wenn es nur eine VfBB-Mannschaft war, für mich bleibt Stuttgart ein heißer Abstiegskandidat. Da ist zu viel Stückwerk dabei, die Mannschaft wirkt nicht wie ein Team und ließ sich von der beherzt aufspielenden Sozietät Wölfli, Schneuwly & Schneuwly binnen vier Minuten übertölpeln. Nachdem Basel mit dem als Trainer sehr repektablen Thorsten Fink in der Champions League noch eine Chance hat, hat es jetzt zumindest ein Schweizer Verein in die nächste Runde der Europa League geschafft.
Auch Leverkusen kam in Trondheim sang- und klanglos weiter, wobei es mir eigentlich ganz gut gefällt, dass sie im Moment keinen Überfliegerfußball bieten. Wie oft sind sie in Schönheit gestorben, nach der Rückkehr von Rolfes, Ballack und Kießling werden sie bestimmt noch schöner und zielgerichteter spielen.
Heute Abend wird es spannend, ob die Krise des BVB schon gegen Lwiw beginnt oder doch vielleicht erst am Sonntag in Nürnberg.
Für die einen ist Fußball das Geschäft ihres Lebens, für die anderen die schönste Nebensache der Welt. Läge ich wie einst Isaac Davis...
0
- 



