Rob AlefFür die einen ist Fußball das Geschäft ihres Lebens, für die anderen die schönste Nebensache der Welt. Läge ich wie einst Isaac Davis [weiterlesen ...]


Frankfurt im Steigflug »

Das war am Freitag eine sehr ordentliche Leistung und zumindest kein unverdienter Sieg der Eintracht. Auch wenn Zambrano vom Platz hätte fliegen müssen und Kiyotake einen tollen Schuß an den Pfosten setzte. Die Kaltschnäuzigkeit des Aufsteigers ist bemerkenswert. Obwohl mit Schwegler und Occean zwei wichtige Spieler früh im Spiel verletzt rausmussten, kamen die Hessen immer besser ins Spiel. Hoffer hatte bei der ersten guten Chance die Nervenstärke, die Pekhart, und das Durchsetzungsvermögen, das Mak (noch) fehlen.

Ich hatte das Gefühl, dass die Möglichkeit, für eine Nacht Tabellenführer zu werden, beim Club eine gewisse Schüchternheit hervorrief. Erster? Wir? Muss das sein? Ausgerechnet heute? Vor all den Leuten? Auch ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen, aber wenn eine Mannschaft ihren Lauf hat, dann hat sie auch das entsprechende Glück, damit Polters gestocherter Ball knapp vorbei und nicht reingeht.

Sieben Punkte nach diesem Startprogramm ist mehr als ordentlich für den Club, der eher ein Sturmproblem hat, als dass der Weggang Wollscheids Kopfzerbrechen machen würde. Die Mannschaft ist noch nicht eingespielt unter Wettkampfbedingungen, das konnte man an den bisweilen katastrophalen Fehlpässen vor Inius 2-0 sehen. Als es nach dem Wiederanpfiff darum ging, Frankfurt einzuschnüren, stellte sich der Club mit seinem miserablen Aufbauspiel selbst ein Bein. Blindes Spielverständnis läßt sich auch durch gute Standards nicht ersetzen. Ich verstehe nicht, warum Cohen keine Chance über drei, vier Spiele bekommt. Gegen die rustikalen Frankfurter wäre er einer gewesen, der dagegen hätte halten können. Spielerisch würde er sich in dieses Mittelfeld sehr gut einfügen. Trotz Gebhardt und Pinola ist die Mannschaft nicht giftig genug. Zu viel Barcelona und zu wenig Cottbus, etwas verkürzt ausgedrückt.

Der Tabellenzweite darf sich jetzt auf Dortmund freuen. Die jungen Lüdenscheider haben Mühe, nach der Champions League die Spannung hochzuhalten, möglicherweise ist die Kloppsche Vorwärtsverteidigung für die dauernde Doppelbelastung zu energieraubend. Gegen den HSV gab es die Niederlage wegen mangelnder Konzentration, nicht weil die Vaartianer spielerisch so stark gewesen wären. Weidenfeller wirkte geradezu wie sediert. Könnte gut sein, dass die Homegrown Hessenboys in dieser englischen Woche gegen den Meister ihren nächsten Coup landen. Blöd nur, dass das Stadion in Frankfurt ein Dach hat. Sonst könnte man jetzt prognostisch in die Runde raunen: The Sky Is The Limit.

Die Viererkette der Apokalypse »

Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf. Zumindest im Manager-Spiel in der Classic-Variante. Dort stehe ich mit 177 Punkten auf Platz 11700 von 130000 und habe seit dem 10. Spieltag mehr als 20000 Plätze gut gemacht. Top-Scorer ist Kagawa gefolgt von Schwegler und Starke. Pinola hängt wegen seiner blöden Sperre bei 16 Punkten, Raul bei 11. Auch für schöne Tore gibt es nur drei Punkte. Nachdem Ballack erstmalig ins Geschehen eingreift, Starke wieder dabei ist und Idrissou sich mit Frontzeck ausgesöhnt hat, bin ich optimistisch, dass nach oben noch ein bißchen was geht. Die Oberen Zehntausend sind greifbar nah, vielleicht reicht es sogar zu Platz 7248, dann wäre ich im vorderen Achtzehntel, also quasi Erster.

Die Transferphase in der Interactive-Variante habe ich genutzt, die Verschwundenen, Fußlahmen und sonstigen Ausfälle zu ersetzen. Banovic (zu Duisburg), Bunjaku (bis Saisonende verletzt), Frantz (ominöse Frankfurter Verletzungsseuche am Bauchmuskel) und Jones (Magath) sind verkauft, dafür spielen jetzt Fuchs (Mainz), Vidal (Leverkusen), Sukuta-Pasu (St. Pauli) und Tiffert (Kaiserslautern). Mit Tiffert hatte ich mal eine ganz gruselige Saison, ich glaube nur noch Peter Peschel hat mir mehr Kummer bereitet. Fuchs hätte ich beinahe schon zu Saisonbeginn genommen, der hat mir schon bei Bochum immer sehr gut gefallen. Sukuta-Pasu werden wir jetzt öfter in der ersten Elf sehen, mit ihm schafft St. Pauli den Klassenerhalt. Vidal ist in Leverkusen der Kopf der Mannschaft, seine rabaukige Seite wandelt er in positive Zweikampfenergie. Eichner ist quasi mein fünfter Neuzugang, in Hoffenheim ausgemustert, in Köln auf dem Weg zum Stammspieler. Nachdem sich die Wechsel automatisch ergaben, bleiben mir Harnik, Gentner, Hunt und Fritz alle erhalten, quasi die Viererekette der Apokalypse. Vier Ypse, vier Gimmicks. Weil an diesem Wochenende Tiffert, Gündogan, Bugera und und Kagawa nicht dabei sein können, sind drei von den vieren sogar in der ersten Elf. Gentner und Harnik sind eigentlich keine Schlechten, Fritz spielt in der Chaosabwehr einigermaßen solide, nur Hunt enttäuscht bisher auf der ganzen Linie. Zusammen 81 Punkte, trotzdem nicht wirklich der Bringer.

Bei der Interactive-Variante ist ebenfalls Kagawa ganz vorne, gefolgt von Gekas und Schäfer, jeder über 100 Punkte. Das Team darf gerne noch ein bißchen über sich hinauswachsen. Platz 68700 von 210000 bedeutet zwar einen Platz im oberen Drittel, aber auch Helmes, Schäfer, Gündogan und Son können noch mehr, nach den guten Spielen vor dem Winter habe ich den FCK ein bißchen als Geheimtipp. Die Roten Teufel haben sich eingewöhnt, jetzt legen sie los.

Was zu der spannenden Frage führt, wer eigentlich absteigt. Nachdem Bremen und Wolfsburg ihre besten Stürmer verkauft haben, sind ihre Chancen auf Liga Zwei jedenfalls nicht kleiner geworden. Auch der VfB wird sich mit Dampfplauderer Bobic und Topmodel Labbadia sehr schwer tun. Alle anderen Mannschaften haben mehr Erfahrung im Abstiegskampf, mehr Gleichgewicht in der Mannschaft, mehr Biss als diese drei. Wäre natürlich blöd für den Dritten der Zweiten Liga, wenn sie ausgerechnet gegen so ein Schwergewicht spielen müßten – Paderborn gegen Wolfsburg in der Relegation, das wäre doch der Hit. Gladbach kriegt die Kurve noch. Die haben sich richtig gut verstärkt und irgendwann ist jede Verletzungsmisere einmal zu Ende.

Meister wird natürlich Mainz, Dortmund ganz bestimmt nicht, Leverkusen aus Prinzip nicht.

Heute Abend nicht meinen Live-Ticker auf Twitter verpassen: Vizekusen gegen Lüdenscheid, Ballack kommt in der 78. Minute und schießt das Sieg bringende 2-1 für die Gastgeber.

Das Manager-Memo: Europa League und müdes Mittelfeld »

Auf das Wesentliche konzentriert bin ich in diese kicker-Manager-Saison gegangen. Für die Zweite und Dritte Liga blieb diesmal keine Zeit, diesmal gibt es nur die Bundesliga. In der Classic-Variante gehe ich mit folgender Aufstellung durch die Saison:

Starke – Pinola, Fritz, Amedick – Kagawa, Schwegler, Meier, Ballack, Köhler – Idrissou, Raul. Ersatz sind Knaller aus dem Hause Gerry Ehrmann, dessen Mannschaftskollege Abel, der im Moment verletzte Didavi und Sukuta-Pasu von St. Pauli, dessen tolles Spiel in Freiburg leider nicht in die Wertung kam.

Bisher läuft es mit Rang 26000 von 127000 ganz ordentlich, ein Platz im oberen Fünftel. Mein Königstransfer Ballack stand noch gar nicht richtig auf dem Platz, Raul irrt noch über die Schalker Baustelle. Der Abräumer war bisher Kagawa, danach kommen Starke mit 14 und Pinola mit 10 Punkten, der schon zwei Tore erzielt hat. Schwegler, Meier und Köhler könnten noch ein bißchen mehr zeigen.

In der Interactive-Variante läuft es noch nicht ganz so berauschend. Platz 140000 von 207000 bestätigt den leichten Aufwärtstrend seit Spieltag zwei, als ich 45000 Plätze weiter unten stand. Auch hier ist Kagawa der wichtigste Punktelieferant, gefolgt von Schäfer und Gekas, den ich in letzter Sekunde an Stelle von van Niestelrooy (wegen Veh) in den Kader nahm. Nachdem mit Didavi, Gentner, Harnik, Salger, Fritz und Hunt gleich sechs Spieler von Stuttgart, Bremen und Köln im Kader sind, wird es wohl erst einmal mittelprächtig weitergehen. Ich muss ja elf aufstellen.

Bunjaku und Son sind Langzeitverletzte, Son quasi mit Saisonbeginn, es bleiben im Sturm nur Gekas und Helmes. Maik Franz ist auch dabei, weil letzte Saison torgefährlicher Abwehrspieler, außerdem Edelreservist Banovic und der schon wieder sehr erfreuliche Jones, trotz des Einsteigens gegen Schäfer.  Hain von St. Pauli ist Torwart Nummer Zwei, Rössl Nummer Drei, Reinartz und Bugera ergänzen die Abwehr, Gündogan und Cohen sind die jungen Wilden im Mittelfeld. Cohen hat mir gegen den HSV sehr gut gefallen. Kein Mainzer und kein Hannoveraner, die allesamt Schnäppchen gewesen wären, aber mal abwarten wie es nach der Länderspielpause weitergeht. Beim Club und bei Bremen zeigt die Leistungskurve ja ein wenig nach oben. Und Bremen findet eh erst in der Rückrunde statt.

Wir sind alle Manager – Die Saisonbilanz »

Bundesliga Classic: Mit Rang 117.394 von 164.097  und -37 Punkten konnte meine Schnäppchentruppe mit lauter Spielern für 1 Million oder billiger locker die Klasse halten und erreichte einen schlechten 13. Platz. Schwegler brachte 31 und Banovic 20 Punkte, Neuville, der kaum spielen durfte, immerhin zwei. Wenig überzeugend war Nordtveit mit -52: Ausländer, Jugendspieler und erste Saison, das war doch ziemlich riskant. Ein Freund von mir und durchaus profunder Kenner der Materie erreichte in der Classic-Variante einen hervorragenden Platz 2203 mit folgender Aufstellung: Mondragon – Hyppiä, Compper, Riether – Banovic, Salihovic, Özil, Gunkel, Vidal – Kießling, Idrissou – Ersatz: Kessler, Schmiedebach, Gündogan, Petreski. Wenn er nicht seinen Hoffenheimer Sentimentalitäten gefolgt wäre, hätte er mit 326 Punkten und 34 Punkten Rückstand auf Platz 1 vermutlich gewonnen.

Bundesliga Interactive: Nachdem ich am 3. Spieltag schon mal auf Platz 130.954 rumhing, wurde es mit Platz 84.534 von 234.839 letzlich noch ein guter siebter Platz, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich mit dem schwankenden Gündogan, dem auf Schalke verschollenenen Kluge und dem Taktikopfer Mintal gleich drei Spieler des Relegationschampions dabei hatte, die mit 12, 51 und -29 Punkten nicht gerade zu den Volltreffern gehörten. Bester Spieler ist Kevin Kuranyi mit hervorragenden 184 Punkten gefolgt von Hyppiä (170) und Heinz Müller (152), den ich in der Rückrunde für Schäfer geholt hatte. Raffael (91), Brouwers (99, nur Rückrunde), Reinartz (74), Schwegler (87) und Meier (77) konnten erfreuen, weniger dagegen Westermann (50), Ibertsberger (21) und Colautti (11). Im Grunde hat mich die Clubberersentimentalität eine bessere Platzierung gekostet, aber Ebbe Sand war bis zu seiner letzten Saison dabei. Man läßt seine Helden nicht für ein paar Punkte außen vor. Sie sollen gefälligst gut spielen.

Zweite Liga Classic: Mit Platz 37.233 von 38.458 war der Abstieg nicht mehr zu vermeiden, ich bin quasi Tabellenletzter geworden. Hier hat es mit der Billigvariante von 0,5 Millionen und weniger nicht gereicht. Nöthe von Fürth brachte immerhin 32, die von Geißler (-32) aber sofort vertilgt wurden. Casper (-27) und viele andere mehr sorgten für satte -65, der Schlechteste von allen hat -92.

Zweite Liga Interactive: Platz 24.705 von 48.245 bedeutete einen sehr guten 10. Platz. Mit Sippel, Anderson, Amedick, Angelov, Mattuschka und Naki hatte ich gleich drei Spieler mit mehr als 100 Punkten, allerdings waren sie nicht immer alle in der Startaufstellung, vier Spieler haben Null Punkte, Frank Lehmann, der Torwart von Cottbus -2. Lauth kam leider nur mit 30 Punkten ins Ziel. Nachdem ich in der Rückrunde aus Zeitgründen kaum mehr aktiv gemanagt habe, habe ich sicherlich einige Plätze verschenkt.

Dritte Liga Classic: Beinahe hätte es zum letzten Platz gereicht, aber am Ende war es 23.793 von 23.897. 89 Punkte waren zu viel, der Letzte hatte 10 Punkte, was erstaunlich ist. Die Letzten in der Bundesliga sind gerne im negativen dreistelligen Bereich. Auch hier hat die Billigvariante mit Spielern für lediglich 0.05 Millionen nicht funktioniert. Piossek von Dormund II und Holt von Holstein Kiel mit 46 und 53 Punkten solide, dann noch Rode von Kickers Offenbach mit 20, der Rest mit Null und schlechter.

Dritte Liga Interactive: Platz 10.212 von 27.127 bedeutete nicht nur umgerechnet Platz 8, sondern auch Bestplatzierung in der Saison. Am Ende der Hinrunde war ich auf Platz 18500, danach ging’s bergauf, nicht zuletzt, weil ich im Wintertransferfenster einfach die drei punktbesten Spieler der Hinrunde verpflichtet hatte. Nicht sehr einfallsreich, aber Sattelmaier (Regensburg), Leitl und Hartmann (beide Ingolstadt) sorgten für jeweils mehr als 200 Punkte. Immerhin, meine Kultklubauswahl sah mit Kos, Curri, Hensel und Stark vier Überraschungsaufsteiger aus Aue in ihren Reihen. Dogan, Brinkmann und Danneberg waren bis zum Schluß gut dabei.

Nachdem die Buchstabensuppe im Vorjahr und die Billigvariante dieses Mal nicht die erhofften Spitzenplatzierungen bewirkten, wird das Budget in der nächsten Runde bis zum nächsten Mal bis zum letzten Cent ausgegeben, wenn es sein muss. Und auf große Namen nehme ich auch keine Rücksicht mehr, vor allem Nachnamen.

Wir sind alle Manager (5) – Träumchen wechsel dich »

Der bisherige Saisonverlauf bietet ein sehr gemischtes Bild. Bis auf die Zweite Liga Classic ist keine Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr. Erste und Dritte Liga Classic überraschen angesichts des kleinen Etats positiv, die Interactive Mannschaften sollten sich mit den Wintertransfers alle noch steigern können.

Bundesliga Classic

Mit meiner eine-Million-oder-billiger-Truppe gibt es bei -3 Punkten bisher einen soliden Platz 111000, bei 159000 Teilnehmern also etwa Platz 13. Bester Spieltag war Nummer 6 mit 14 Punkten. Banovic war der Topscorer mit 16, Nordtveit und Gündogan (beide Nürnberg) vermasselten mit jeweils -2 ein besseres Ergebnis. Mit Hünemeier, Schwegler und Salz sind drei weitere Spieler dabei, die es in der ersten Mannschaft schon bewiesen haben, Old Man Neuville und Kenia sind leider ein wenig abgetaucht. Eine schwarze Null am Ende der Saison wäre schön. Seid umschlungen, Millionen.

Bundesliga Interactive

Platz 76000 von 229000 bedeutet mit 465 Punkten gerade so Platz 6, angesichts der vielen Clubberer eigentlich ganz ordentlich. Es war aber auch schon 20000 Plätze besser. Topscorer sind Hyppiä und Kuranyi – offenbar eine Saison für Spieler mit y im Namen – enttäuschend für die 3,8 Mios war Trochowski, gefloppt haben Träsch, der noch vor Saisonbeginn verkaufte Sanogo und leider, leider vor allem Mintal. Das Phantom habe ich trotzdem behalten, ebenso Kluge, der in einer funktionierenden Mannschaft auf Schalke noch mehr bringen könnte als bisher 41 Punkte. Ausgetauscht habe ich Raphael Schäfer für Müller von Mainz, der den Bestwert noch vor Adler erzielt hat, spottbillig und außerdem eine echte Bereicherung ist. Sein Auftritt gegen die Bayern war ein Höhepunkt der Hinrunde. Für Träsch ist jetzt das Kopfballungeheuer Brouwers mit dabei. Basale, längst verschüttet geglaubte Gladbach-Sympathie-Reflexe haben dazu beigetragen. Im Mittelfeld ist Banovic aus dem Farmteam Classic aufgestiegen. Ihn hätte der Club nie verkaufen dürfen, mit ihm hält Freiburg vielleicht die Klasse. Im Sturm Pogrebnyak, weil er unter Gross ein anderer Spieler geworden ist, und seine Gala gegen die Bayern kein Zufall gewesen sein kann. Da geht noch was.

Zweite Liga Classic

Schweigen wir davon. Platz 36000 von 37000 läßt alle Möglichkeiten für einen Abstieg offen. Bester Spieltag war Nummer 2 mit 16 Punkten, aber elf Spieltage mit negativem Punktekonto haben ihre Spuren hinterlassen. Mit Nöthe, Brunnemann und Sahan gibt es nur drei Spieler mit positivem Punktestand, Top of the Flops ist Mavric mit -35 Punkten, gefolgt vom unvermeidlichen Casper aus Aachen. Nächste Saison werde ich meinen Etat doch bis zum Anschlag ausreizen. Schwamm drüber.

Zweite Liga Interactive

Platz 17000 von 45000 bedeutet Platz 7. Die Tendenz geht nach oben, seit Spieltag 13 nur zweistellige Ergebnisse, Hinrundenbestwert waren 40 Punkte am 17. Spieltag. Topscorer sind der formidable Amedick und Hain, für den ich trotzdem den etwas billigeren und etwas besseren Sippel eingewechselt habe. Ja, auch basale FCK-Sympathien gibt es, mit einem Ex-Clubberer als Trainer und dem genialen Stefan Kuntz als Manager. In der Abwehr kam Anderson von Düsseldorf für Orestes von Rostock, im Mittelfeld Mattuschka von Union für Camdal von den Löwen, im Sturm Naki von St. Pauli für Myntti (trotz y weg vom Fenster). Erfreulicherweise konnte ich trotz der Transfers den Charakter einer Kultmannschaften-All-Stars-Auswahl beibehalten. Wenn es gut läuft steigt der Kern der Mannschaft mit dem jeweiligen Verein auf.

Dritte Liga Classic

Hier hält sich die Mannschaft auf Platz 9900 knapp in der oberen Tabellenhälfte und dürfte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Bei 22000 Plätzen und bedeuten 101 Punkte exakt Platz 9. Das Experiment mit 15 Spielern von 14 verschiedenen Vereinen für den niedrigsten Preis von 0,05 Mios hat erstaunlich funktioniert. Die Besten sind Holt von Holstein Kiel (leider nur Ersatz) und Piossek von Dortmund II, der vermutlich bald in Kloppos Kita grünes Licht für den Aufgalopp kriegt. Allerdings haben acht Spieler nur Null Punkte und drei sind in den Miesen, wenn am Ende die Schnapszahl 8800 steht, können wir uns mit isotonischen Durstlöschern die Kante geben.

Dritte Liga Interactive

Platz 17500 von 25000 bedeutet Platz 14 mit 584 Punkten. Bester Platz war bisher Platz 17000, schlechtester 19300, offenbar steht die Mannschaft da, wo sie hingehört. Bis jetzt jedenfalls. Denn mit Göhlert, Leitl, Sattelmaier und Hartmann sind jetzt ein paar zum Teil sehr günstige Spitzenkräfte ins Team gekommen. Das hat der Mannschaft ihr Ostgepräge genommen, aber dass Dresden im freien Fall durch die Liga taumelt, war nicht abzusehen. Immerhin, Aue und Erfurt machen viel Freude. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre ein mehr als ordentliches Ergebnis. Ran an die Bouletten.

Frankfurt macht sich »

Wenigstens einer der seriös arbeitenden Mittelklassevereine scheint diesmal eine leidlich gute Saison vor sich zu haben. Die Frankfurter haben intelligent eingekauft (Bruchhagen!) und sind bisher nur vom normalen Verletzungspech verfolgt, einmal Seuche medium bitte, large hatten wir letztes Jahr schon. Skibbe läßt zwar auch ab und zu zünftig rumpeln (gegen Freiburg und Nürnberg), aber häßliche Sätze wie „Fußball statt Funkel“ eilen ihm nicht voraus. Und er hat einen ganz anderen Erfahrungshorizont als sein Vorgänger. Maik  Franz ist einer mit Kämpferherz, der der braven Eintracht zeigt, dass es auch Zähne und Klauen gibt im Abwehrbereich. Schwegler war ein echtes Schnäppchen mit hoher Eigenmotivation. Wenn Caio jetzt bald nicht mehr herumläuft wie ein Einwohner Sossenheims nach zwei Wochen Malle All Inclusive und der talentierte Mr. Fährmann und Chris wieder fit sind, dann wird das alles noch viel besser.  Nur Meier darf nicht besser werden, sonst ist er zum Saisonende weg.

Wir sind alle Manager (3) – Kein Spieltag für den FSV Frankfurt »

Wer in der zweiten Liga seine Mannschaft um den FSV Frankfurt herum gebaut hat, der musste an diesem Spieltag ganz stark sein. Gleich fünf Spieler – Ross, Ledgerwood, Voigt, Gledson und Ledesma – erhielten die Note Sechs beim 0-4 gegen die Grünen Teufel aus Fürth. Bester Spieler war Torwart Klandt mit einer Vier.

Spieltag 2 brachte in der Zweiten Liga Interactive 39 Punkte, 14 allein durch Benny Lauth, außerdem keinen einzigen Minuspunkt. Im Gesamtklassement brachte das einen Sprung um 10000 Plätze nach vorn in die obere Hälfte. In der Gesamtwertung hat lediglich Terranova (diesmal mit einer vier in Augsburg) Minuspunkte eingefahren. 13 Spieler aus dem 20er-Kader haben noch gar keinen Punkt. Zu viele Perspektivspieler?

Die Classic-Variante brachte 16 Punkte. Aachens Casper brachte auf seine zuverlässigen -2 Punkte und dürfte beim 0-5 zur Stadion-Eröffnung gegen St. Pauli einer der Besseren der Alemannia gewesen sein. Tom Geißler egalisierte das Minus, und das dicke Sahnehäubchen setzte dann Nöthe von Fürth obendrauf, zwei Tore, ein Assist, Note Eins. Und das für 0,5 Mios. Auch hier 10000 Plätze nach vorne in die obere Tabellenhälfte.

In der Bundesliga Classic gab es acht Punkte, über die zwei von Neuville habe ich mich besonders gefreut. Nach dem leider viel zu frühen Karriereende von Bernd Schneider ist er einer der letzten Gentleman-Fußballer der Liga. Das 2-4 in Stuttgart brachte Torhüter Salz vom Sportclub nur -2 Punkte. Zumindest den Elfer und ein halbes Elson-Tor würde ich ihm ankreiden, aber passd scho. Der Neu-Clubberer Gündogan und der Ex-Clubberer Banovic brachten jeweils vier Punkte. Mein Billig-Team macht 13000 Plätze gut und steht jetzt auch in der oberen Hälfte.

Bundesliga Interactive war mit 26 Punkten und Platz 125000 in der Tageswertung nicht der ganz große Sport. Westermann machte elf Punkte, ansonsten meist nur der Startelf-Bonus von 3 Punkten. Blöd, dass ich Hyypiä draußen gelassen habe, er war mit 17 Punkten und Note 1 Mann des Tages im kicker. Im Gesamtspielstand bedeutete das 36000 Plätze nach unten. Und Schwegler ist verletzt. Der ist auch im Classic Team dabei. Doppelmist. Aber kein Spieltag ohne böse Überraschung. Pizarro ist wieder bei Bremen. Einerseits freut mich das, eventuell heißt das aber, Sanogos Tage sind gezählt.

In der Dritten Liga Classic holte die 0,05-Mio-Truppe 23 Punkte und Platz 3000 in der Tageswertung.  Ersatzstürmer Holt von Holstein Kiel war mit 19 Punkten Mann des Tages und schoß seine Mannschaft bzw. meine Mannschaft auf Platz 11000 in der Gesamtwertung. Noch stehen wir in der zweiten Tabellenhälfte, aber die beiden ersten fehlenden Spieltage werden am Ende nur noch 1/18 ausmachen und nicht 50 Prozent wie im Moment noch.

Drei Punkte weniger als beim letzten Mal (29 statt 32) bedeuten in der Dritten Liga Interactive 4500 Plätze schlechter in der Tageswertung und ein Abrutschen um 100 Plätze im Gesamtklassement. Die Abstiegsplätze sind hier in Sichtweite. Danneberg vom aktuellen Tabellenführer Braunschweig heißt der Übeltäter, der mit Note 4,5 und einer Gelb-Roten Karte für völlig überflüssige -5 Punkte sorgte. Topscorer Amirante (28 Punkte) von Jena blieb diesmal ohne Punkt. Auch deswegen war der Spieltag mager, weil alle Ost-Vereine – Jena, Aue, Erfurt, Dresden – nur Unentschieden spielten.

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