Rob AlefFür die einen ist Fußball das Geschäft ihres Lebens, für die anderen die schönste Nebensache der Welt. Läge ich wie einst Isaac Davis [weiterlesen ...]


Und zum Nachtisch Rolling Sushi »

Das Leben ist ein Rolling Sushi, zumindest wenn man wie der 1. FC Nürnberg den Relegationsplatz in Liga Zwei sicher hat, und Woche für Woche die appetitlichen Gegenkandidaten aus Liga Eins an sich vorbeiziehen sieht. Schwere Brocken allesamt, der Club muss Zähne zeigen, um nicht selbst als fränkisches Schäuferle vom Gegner verspeist zu werden.

Gestern, während des Spiels Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart hatten der Meister von 2004 und der Meister 2007 beide vorübergehend Platz 16 inne. Am Ende des Tages steht Frankfurt dort, weil das schlechtere Torverhältnis den VfB auf den direkten Abstiegsplatz, der Sieg Werder ans rettende Ufer gebracht hat. In den letzten Wochen schauten auch Augsburg und Hoffenheim mal auf dem Relegationsplatz vorbei. Theoretisch dort landen können auch noch Darmstadt, der HSV und Wolfsburg. Bei solch einer Auswahl fällt die Entscheidung schwer, wen man sich da wünschen sollte.

Der Club hat sich den Relegationsplatz gegenüber der Konkurrenz souverän gesichert und dabei teilweise begeisternden Fußball gespielt. Jetzt gehen die Helden auf dem Zahnfleisch. Burgstaller, der nach seinem 3-1 gegen Leipzig nicht mehr laufen konnte, ist das Sinnbild dafür, dass  die Mannschaft am Ende ihrer Kräfte ist. Nach dem 6-2 gegen Union werden sie noch zwei Energieleistungen brauchen, um aufzusteigen. Trainer Weiler hat es geschafft, ein Team zu bauen, das trotz zahlreicher Schwierigkeiten eine großartige Serie hingelegt hat und in den besseren Momenten schon einiges an Spielkultur erahnen läßt. Die schweren Verletzungen von Erras und Schäfer hat die Mannschaft lange Zeit gut weggesteckt. Mit den beiden in der Stammelf wäre der Club am zweiten Platz vermutlich ein ganzes Stück näher dran, wenn nicht sogar mit dem besseren Torverhältnis an Leipzig vorbeigezogen.

Den Kader hat ganz überwiegend übrigens noch Martin Bader zusammengestellt, auch für das neue Nachwuchsleistungszentrum, aus dem Erras kommt, zeichnet er maßgeblich verantwortlich. Die einzige richtungsweisende Transferentscheidung von Andreas Bornemann war der lukrative Verkauf von Schöpf an Schalke. Im Sommer wird man sehen, wen der neue Manager ausfindig machen kann und wie es ihm gelingt, die Begehrlichkeiten der Konkurrenz auch gegenüber Weiler abzuwehren. Die Vertragsverlängerung mit Erras war ein wichtiger Beitrag dazu.

Gegen wen also soll der Club antreten am 19. und 23. Mai? Bei einem Rolling Sushi drängen sich Fischköpfe förmlich auf, aber gegen Werder, das muss nicht sein. Werder ist sympathisch, außerdem eine KO-Spiel-erfahrene, abgewichste Truppe, die 34 Spieltage lang vor sich hin dümpelt und dann im Pokal plötzlich groß aufspielt. Gegen Stuttgart hat der Club seinen größten Erfolg der letzten Zeit errungen, das könnte ein gutes Omen sein, ebenso wie die miserable Abwehr der Schwaben. Weitere Kandidaten für ein Südderby sind der FC Augsburg und Eintracht Frankfurt. Gegen Augsburg hat der Club schon mal eine Relegation gewonnen, Frankfurt zeigt im Moment Nervenstärke und wäre der Verein, der bei den Clubfans die höchsten Abneigungswerte besitzt. Im Vergleich zu einer Relegation Nürnberg gegen Frankfurt wirkt Game of Thrones wie eine Talkshow mit Anne Will. Darmstadt hat ein paar Big Points liegenlassen und ist sehr abhängig von Wagner und Standards, die Leistungskurve zeigt eher nach unten. Mein Herz gönnt den Lilien den Klassenerhalt, als Gegner wären sie auf dem Papier sicher angenehmer als die anderen. Der HSV hat wohl mit dem verdienten Sieg gegen Bremen den einen Schritt nach vorne gemacht in seiner Entwicklung, der ihm die Relegation dieses Mal erspart. Wolfsburg allerdings ist trotz 5 Punkten und 13 Toren Vorsprung im Moment alles zuzutrauen, auch der Absturz auf Platz 16. Für Hoffenheim spricht, dass sie eine Relegation schon überstanden haben, der Club hat das allerdings schon zweimal geschafft.  Wenn Weiler es jetzt schafft, so zu regenerieren, dass es keinen Spannungsabfall gibt, kann der Club jeden schlagen. Und die letzte halbe Stunde spielt er ja zuhause.

Warum ich so lange nicht geschrieben habe, hat der treue Leser Johannes gefragt. Nun, ich dachte natürlich, ich träume, als Nürnberg 18 Spiele unbesiegt war, und wollte nicht geweckt werden. Außerdem arbeite ich an meinem neuen Kriminalroman, der hoffentlich so spannend wird wie diese Saison mit dem Club.

Leere Ränge – volle Punktzahl »

Finanziell ist der Zuschauerausschluß für Nürnberg vermutlich eine Bestrafung, sportlich erweist sich die gähnend leere Nordkurve als wirksame Motivationshilfe. Sieg gegen die Roten Teufel, Sieg gegen die Rote Brause. Die komplett neu zusammengefügte Mannschaft scheiterte gegen Düsseldorf und den FSV Frankfurt nicht an ihren mangelnden Fähigkeiten, sondern am Erwartungsdruck.

Sofortiger Aufstieg lautet das Saisonziel. Sofortig, das heißt, spätestens in der Relegation, die im fernen Mai 2015 stattfinden wird. Für den Fan heißt sofortig: jetzt, auf der Stelle, am besten am ersten Spieltag gegen Aue. Gegen die gab es am ersten Spieltag zwar einen Sieg, aber das Nervenflattern war zu spüren. Dann kam das 1-5 gegen Fürth, gegen die beste Mannschaft der Vorsaison, die nicht aufgestiegen war, und seitdem saßen die Fans auf ihren Schalensitzen oder standen in der Kurve und nahmen übel. In erster Linie nahmen sie immer noch den Abstieg übel. Ob er vermeidbar, peinlich, überflüssig war, darüber kann man diskutieren. Wer bei so einem Schneckenrennen wie an den letzten acht Spieltagen keinen einzigen Punkt holt, der wird seinem Ruf als Depp durchaus gerecht.

Andererseits: Wenn man sieht, wie Bayern und Dortmund rumjammern, wenn zwei oder drei Stammspieler fehlen, war es vielleicht am Ende vor allem das Verletzungspech. Bis zu acht Stammspieler musste der Club ersetzen, nicht mal Wiesinger kann man das anlasten. Gut, die Spieler (Mannschaft war das nicht mehr) wirkten am Ende innerlich unbeteiligt, aber Braunschweig, das von allem zu wenig hatte, außer von den Emotionen, stieg auch ab.

Gestern gegen Leipzig war eine ganz andere Nähe zwischen Spielern und Trainer zu sehen. Nicht nur, dass Valérien Ismaël jeden seiner ausgewechselten Spieler umarmte, auch auf dem Platz gab es viele ermunternde Gesten, im Lauf- und Grätschduell gegen Rangnicks Millionentruppe. Nebenbei: Ich halte RB nicht für den Untergang des Fußballs. Die Traditionsvereine, die die Neuankömmlinge als zu klein oder zu künstlich beschimpfen, scheitern nicht an den solventen oder klug agierenden Konkurrenten. Solange 1860, St. Pauli, Kaierslautern sich selbst im Weg stehen, ist Platz für Augsburg, Hoffenheim, Paderborn.

Zurück zum Club. Nicht nur bei der Torwartfrage hat Ismaël in den letzten Wochenein gutes Händchen bewiesen. Platzhirsch Schäfer war die erste Option. Als es nicht lief, kam der Tausch. Rakovsky hat gewisse Eigenwilligkeiten (Fangtechnik, Fausten), aber er spielt gut, und wird noch sehr viel besser werden. 2007/08 gab es eine ähnliche Konstellation. Nach dem Weggang von Schäfer hätte eigentlich Pokalheld Klewer die erste Chance erhalten müssen. Meyer entschied sich für den neuen Mann Blazek. Der patzte im ersten Spiel gegen Schalke (0-2), und die Mannschaft fand nie mehr die richtige Balance und Hierarchie. Wenn Klewer die (erste) Nummer Eins gewesen wäre, wäre der Club vermutlich nicht abgestiegen. Schäfer ist kein Stinkstiefel und wird sich jetzt, ähnlich wie Pinola, als Elder Statesman hilfreich in die neue Hierarchie einfügen.

Mit einem Mal steht auch der vielgeschmähte Manager Bader ganz anders da. Zum einen hat er mit Wolf und Polak zwei alte Leistungsträger zurückgeholt. Zum anderen hat er für wenig Geld einige wirklich sehr gute Leute geholt. Vor vier Wochen wurden Schöpf, Ramirez, Füllkrug noch als Fehleinkäufe abgestempelt, in der Winterpause wird man sich fragen, ob der Club sie halten kann. Die Frage wird sich auch bezüglich des Trainers stellen. Aber ich habe das Gefühl, dass uns die Konstellation Bader, Wolf, Ismaël und Mintal über das Ende dieser Saison hinaus erhalten bleiben wird.

Brasilianische Nacht im Fürther Ronhof »

Sauber zerpflückt haben die Fürther den Club am letzten Montag. Gegen eine vogelwilde Mannschaft, in der alle, von Schäfer bis Pinola wirklich alle patzten, spielte sich die drittbeste Mannschaft der Vorsaison in einen kleinen Rausch. Baba, der alte Schlingel, schoß noch schnell mal den Club ab, bevor er nach Augsburg wechselte.

Am ersten Spieltag habe ich den Club gegen Aue im Stadion gesehen, das war für eine runderneuerte Mannschaft sehr ordentlich. Mlapa legte zwar das Tor des Tages auf, aber mit Pekhart war das Offensivspiel beim Club durchdachter, schwerer auszurechnen. Dass er zweimal so schlecht angespielt wird, dass es Abseits ist, dafür kann Pekhart nichts. Trotzdem wird er immer einen schweren Stand haben bei den Clubfans.

Am ersten Spieltag Nürnberg 1-0 gegen Aue, Fürth gegen Bochum 1-1, am zweiten Spieltag Bochum 5-1 gegen Aue, Fürth mit dem gleichen Ergebnis im Derby. Könnte das bedeuten, dass der Club am ersten Spieltag schon drei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt hat? Oder sind in dieser Liga, in der keine Mannschaft die ersten beiden Spiele gewinnen konnte, alle Teams beinahe gleichauf?

Wie gut, dass jetzt Pokal ist. Da kann der Club gegen Duisburg seine Blamagenserie beenden, von der der von Bratwurst und Schäufele gesättigte Fan schier ein Blamagengeschwür kriegen möchte. Nebenbei kann er testen, ob er gegen eine ambitionierte Drittligamannschaft bestehen kann.

 

 

Der große Ausverkauf »

Das ist schon ein ziemlich konsequenter Radikalschlag, den Martin Bader da betreibt. Plattenhardt, Hlousek, Nilsson, Pogatetz, Chandler, Hasebe, Ginczek, Feulner, Drmic, jetzt vielleicht auch noch Frantz. Komischerweise hält sich meine Sorge über den sportlichen Substanzverlust in Grenzen. Drmic wäre auch bei einem Klassenerhalt nicht zu halten gewesen. Plattenhardt, Hlousek, Chandler, Pogatetz, und Feulner waren zuletzt eher unterdurchschnittlich. Hasebe und Ginczek sind nominell sicherlich sportliche Verluste, aber Hasebe geht nicht fit zu einer WM, und wenn Stuttgart 2,5 Mio für einen Spieler zahlen will, der vor vier Monaten einen Kreuzbandriss hatte, nun ja.  Der einzig echte Verlust ist Nilsson, auch weil er international so viel Erfahrung hat. Frantz wäre auch ein Verlust, der Club braucht Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren. Insofern hätten sie – kalter Kaffee – Maroh nicht nach Köln gehen lassen sollen.

Interessanter sind natürlich die Spieler, die (noch) da sind. Polak finde ich eine gute Wahl, Rakovsky ist sehr spannend. Ob die Ablösung Schäfers jetzt schon erfolgen sollte, nach dem Modell Madrid? Rafa spielt Pokal, Rakovsky die Liga. Allerdings wäre es nicht fair, wenn Schäfer nur ein Saisonspiel macht. Er hat eine überragende Saison gespielt, steht notenmäßig vor den beiden WM-Fahrern Weidenfeller und Zieler und ist die personfizierte Erfahrung. Nichts gegen Ismaël, aber das Haifischbecken Zweite Liga ist etwas anderes, als die Zweite Mannschaft eines finanziell gut situierten Erstligavereins zu trainieren. Da sind ein paar Zweitliga-Haudegen nicht verkehrt. Andererseits, wenn Rakovsky zu lange auf der (langen) Bank sitzt, dann geht er. Sylvestr ist ein sehr interessanter Mann, Mendler, der von Sandhausen zurückkommt, auch. Angha bleibt, was ist mit Eigengewächs Gärtner und mit Stark?  Ich glaube immer noch daran, dass Pekhart ein hervorragender Spieler wäre, wenn man aus ihm  einen Wandspieler machen würde, anstatt ihn nur als Knipser und Wühler zu sehen. Und ein Joker ist er gar nicht. Dass Pinola noch ein Jahr bleibt, gefällt mir. Ich traue ihm zu, sich noch ein bißchen weiter zu entwickeln, auch wenn es schwer wird für ihn mit einem Stammplatz.

Ganz nebenbei hat der Club bisher etwa 13 Millionen Euro eingenommen, ein bißchen Spielraum also für den neuen Trainer und für Wolfgang Wolf. Andreas Ottl, zuletzt Augsburg, ist vereinslos. Der hat mit dem Club mal den Klassenerhalt geschafft. Und die WM ist ja auch noch da, als Schaufenster. Vielleicht findet sich ja der überragende Bosnier der Vorrunde dann am Valznerweiher wieder.

Saisonvorschau: Europa kann sehr kalt sein – Freiburg und Frankfurt »

Eine meiner privaten Faustregeln lautet: Eine Mannschaft, die ihre drei wichtigsten Spieler verliert, steigt ab. Sie passte perfekt auf Hertha 2009 (Simunic, Pantelic, Voronin) und auf Nürnberg 2007 (Schäfer, Schroth, Polak), sowie beinahe auf Leverkusen 2002. Aber die verloren ja nur die zwei besten – Ballack und Ze Roberto – an die Bayern. Jetzt hat Freiburg Rosenthal, Flum, Kruse, Makiadi und Caligiuri, also die Hälfte seiner Feldspieler aus dem engeren Kader verloren und hat auch noch die Europa League an der Backe. Das läßt nichts Gutes erahnen, gäbe es da nicht Christian Streich, den Luis Trenker von der Dreisam. Was dem Trenker ein Berg, ist dem Streich ein Nachwuchsspieler. Berge, wenn sie sich  erst einmal aufgefältelt haben, wachsen nicht mehr nennenswert. Unter der kundigen Anleitung von Streich jedoch reifen und wachsen und entwickeln sich Spieler, die außerhalb Freiburgs keiner je gekannt hat, mit pfifferlingschen Wachstumsraten zu Nationalspielern und Leistungsträgern. Mit rollenden Augen teilt Streich die Begeisterung über seine Spieler und das Spiel mit, ebenso wie er verbale Watschen austeilt, wenn ihm Journalisten blöde Fragen stellen, also mehrmals täglich. Streich ist wie ein alter Blueser aus dem Mississippi-Delta, der den Glauben an die kleinen Terzen und Septimen noch nicht verloren hat, obwohl das Business um ihnm herum durchkommerzialisiert ist bis zum letzten Deoroller. Dieser Glaube, die Transferkünste des Managerduos Hartenbach und Saier und die Nervenstärke der Vereinsführung kann Berge versetzen. Freiburg hält die Klasse, wenn auch nicht im einstelligen Bereich. Das gallische Dorf des Weltfußballs bleibt erstklassig. Einen etwas muntereren Auftritt in der Europa League als die beiden völlig vermurkelten UEFA-Cup-Teilnahmen gibt es als Gutsel obendrauf.

Frankfurt hat sich Flum und Rosenthal von Freiburg gemopst und müsste jetzt rein rechnerisch locker an Freiburg vorbeiziehen. Das kann durchaus passieren, bedeutet aber lange noch nicht Platz fünf. Für Freiburg ist ein europäischer Wettbewerb ein schönes Zubrot – endlich mal was von der Welt sehen und vielleicht sogar mal in Metz spielen -, für Frankfurt entspricht die Europa League dem klammheimlichen eigenen Anspruch. Und dieser Anspruch kann lähmend und belastend sein, vor allem wenn man nach dem kniffligen Auftaktprogramm (Hertha – Bayern – braunschweig – Dortmund) nicht so glänzend dasteht wie  zu Beginn der letzten Saison. Die launische Diva und ihr launiger Trainer Veh sind von ihren Stimmungslagen abhängig. Wenn die Laune in den Keller geht, geht es auch in der Tabelle nach unten und umgekehrt. Letztes Jahr trug die Woge der Begeisterung durch die ganze Saison. Diesmal werden die Erfolge langsamer kommen, wenn sie denn kommen. Die Mannschaft hat alle Spieler behalten und die richtige Entscheidung getroffen, Bendtner nicht zu verpflichten, das sollte wenigstes eine Saison ohne Abstiegssorgen ermöglichen.

Alles für diesen Moment? »

Beim Club hängt nach dem verlorenen Derby gegen „Die Heimsieglosen“ der Haussegen schief. Recht so, wäre ja noch schöner, wenn man danach zur Tagesordnung übergehen würde. Jetzt blaffen sich die Ultras und einige Spieler (Balitsch, Schäfer) an. Beide Parteien haben recht. Auch der gemeine Ultra müßte schon rote-schwarze* Tomaten auf den Augen haben, um zu ignorieren, dass sich der Club weiter entwickelt hat und im Rahmen seiner Möglichkeiten eine gute bis sehr gute Saison spielt. Früher wäre die Mannschaft nach einem abrupten Trainerwechsel vor Weihnachten durchgereicht worden, diese Saison hat man den Klassenerhalt früher als je zuvor gesichert, mit Kiyotake aus dem Stand den besten Scorer der Liga verpflichtet und mit Klose den nächsten überragenden Innenverteidiger auf den Weg gebracht. Das 3-0 gegen Schalke war ein Sahnestückchen, wenn auch gegen den falschen Verein. Dass Europa verpasst wird, ändert daran nichts. Lieber nächste Saison neun Punkte mehr auf dem Konto als ein Heimsieg gegen Anarthosis Famagusta.

Wäre das den Traditionalisten wirklich lieber: ein 1-0 gegen Fürth, 28 Punkte auf dem Konto, und in den kommenden Jahren viele, viele Zweitligaspiele mit vielen, vielen Siegen gegen Fürth? Der Club hat als einzige Mannschaft den Bayern und Dortmund in ihren Auswärtsspielen den Zahn gezogen, vielleicht kann das die mittelfränkische Seele trösten,auch wenn die Hinrunde schn wieder verdammt lang her ist.

Auf der anderen Seite ist es nervig, wenn Schäfer sich aufs große Ganze zurückzieht und Balitsch den Dienstleister raushängen läßt. Das klingt bei beiden so, als glichen sich 34 Bundesligaspiele wie 34 Doppel-Cheeseburger. Balitsch wird vom kicker zitiert: „Wenn ich heute als Nürnberger Familienvater mit meinem Sohn hierhergekommen wäre, um die Mannschaft zu unterstützen und werde dann von einem Teil der so genannten Fans runtergebrüllt, dann ist das eine untragbare Situation.“ Balitsch kann sich sicher sein, dass der von ihm angeführte Familienvater auf die Niederlage gegen Fürth genauso abgekotzt hat wie die Ultras. Vor allem, wenn der Arbeitskollege oder die Schwiegertochter Fan der Spielvereinigung ist und der Mann sich jetzt bis zum nächsten Duell diese Niederlage und die – viel schmerzhaftere – im Pokal aufs Brot schmieren lassen muss. Ein Profi, der sich über Emotionen nach einem verlorenen Derby beschwert, könnte auch sagen: Ui, ist das aber schmerzhaft laut hier, wenn er vor dem Anpfiff ins Stadion läuft. Balitsch hätte fast den Ausgleich geköpft gegen Fürth und ist immer einer, der sich reinhängt, wenn es mal nicht so läuft. Und Schäfer spielt tatsächlich seine beste Saison seit dem Pokalsieg. Insofern haben sich die beiden wirklich weniger vorzuwerfen als andere Spieler. Aber dass die Treuesten der Treuen nicht kommentarlos zur Tagesordnung übergehen, darüber müssen sie nicht jammern. Ein Sieg in Hoffenheim hätte die Situation übrigens merklich entspannt, aber diese Chance hat die Mannschaft ebenso hergeschenkt wie die, die sie sich gegen Fürth erarbeitet hatten.

*schwarz zum Beispiel Black Prince oder Schwarze Krim

Steigt Frankfurt noch ab? »

Ick würde mir ja freuen wie Bolle, wenn die noch nach unten durchgereicht würden. Wenn die Niederlage gegen Leverkusen der Auftakt für eine divenhafte und launige Niederlagenserie gewesen wäre. Aber gegen Leverkusen verliert ja quasi fast jeder, sogar die Bayern. Leverkusen spielt im Moment geradezu unwirklich stabil und ausgeglichen. Vorneweg Stefan Kießling, der natürlich gegen Schranze Gomez in der Nationalelf keine Chance hat. Hat der Bundestrainer nicht erst neulich gesagt, Gomez sei ein ganz anderer Typ als Kießling? Ein ganz anderer Frisurentyp? Oder meinte er die Hautpflege? Eine erste Amtshandlung Guardiolas wird es vermutlich sein, Gomez einem spanischen Mittelklasseverein aufs Auge zu drücken.

Apropos Mittelklasse: Über den Punkt gegen den HSV kann sich der Club nicht beschweren. Schäfer und der Pfosten, Schäfer und der Pfosten, dazu knapp fünf Minuten schneller Offensivfußball, um ein schön herausgespieltes Ausgleichstor zu erzielen. Wiesingers Einstand ist geglückt. Es hätte nach dem blitzschnellen Wechsel von Hecking viel schlimmer werden können. Ob ein Auswärtstor für einen Punkt reicht in Dortmund? Die Abwehr beim Club stand bis Chandlers Auswechslung ausgezeichnet. Aber dieser Mak ist halt leider kein Knipser. Vielleicht ja Pekhart seit gestern. Hat im Club-Online-Shop die Knipser-App runtergeladen. Die schwarz-gelben Laufwunder sind punktgenau in Galaform. Einen wie Sahin können sie immer brauchen, Gündogan wird für die Champions League geschont. Und Augsburg gewinnt plötzlich. Drei zu zwei für die Bärte. Höre und staune.

Verdient, wenn auch irregulär »

Verdient, wenn auch irregulär. So bezeichnet der kicker das 1-1 der Bremer gegen Nürnberg in seinem Spielbericht. Das trifft es ziemlich genau. Die Schiedsrichter dürfen trotzdem gerne genau hinsehen. Krasse Fehlentscheidungen haben den Club in den letzten beiden Auswärtsspielen mindestens vier Punkte gekostet. Er ist aber nicht deswegen noch in Tuchfühlung mit dem Relegationsplatz, sondern aus eigenem Unvermögen. Das 0-0 gegen Augsburg und das 0-2 gegen Stuttgart, beide zuhause, bedeuteten mindestens drei leichtfertig vergeudete Punkte, alle anderen Ergebnisse spiegeln den Leistungs- bzw. Entwicklungsstand in der Hinrunde recht gut wieder. Zwanzig Punkte sind eine Punktlandung im Rahmen der Möglichkeiten.

Gegen die bärenstarken Frankfurter und die heimstarken Hannoveraner durfte man verlieren, gegen letztere vielleicht nicht grad 1-4, aber sei’s drum. Freiburg und vor allem Mainz sind im Moment noch einen Schritt weiter als der Club, wobei der Auftritt in Freiburg neben dem Pokalaus in Havelse der lahmarschigste Auftritt von allen war. Siege gegen den HSV, Gladbach, Wolfsburg, Düsseldorf und Hoffenheim zeigen, dass der Club sowohl potenzielle Abstiegskonkurrenten als auch Vereine mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten sportlich in Schach halten kann. Am Limit spielten die Nürnberger gegen Dortmund und Bayern und konnten dabei spielerisch und taktisch mithalten. Mit den beiden 1-1 ist der Club der einzige Verein, der gegen die beiden Großen in der Hinrunde punkten konnte. Gladbach holte einen Punkt in München und verlor 0-5 gegen den BVB, Leverkusen gewann gegen Bayern und verlor 0-3 in Lüdenscheid. Alle anderen verloren mindestens einmal.

Leise hoffnungsvoll stimmt, dass der Club in der Rückrunde meist immer ein bißchen stärker ist als in der ersten Saisonhälfte. Viele Spieler zeigen aufsteigende Tendenz: Gebhardt sowieso, aber auch Polter, Feulner, Cohen und Mak sahen gut aus in den letzten Wochen. Die Heimbilanz ist mit 12 Punkten positiv. Dass die Mannschaft die sechstbeste Abwehr hat, liegt nicht zuletzt an Raphael Schäfer, der seine vielleicht beste Hinrunde beim Club gespielt hat. Wegen ihm und weil Pinola richtig fit ist, ist die mannschaftliche Geschlossenheit noch größer als im Vorjahr. Dass es defensiv so gut läuft, hätte ich nach dem Weggang von Wollscheid nicht gedacht. Wenn jetzt auch noch Madlung kommt, wäre das kein Schaden. Und wegen Schieber könnte man ja mal anfragen. Der lernt bestimmt sehr viel in Dortmund, aber seine beste Saison hatte er beim Club.

Vor einem Jahr hatte man in der Noris 18 Punkte und der Vorsprung auf den Relegationsplatz betrug zwei Punkte. Vor zwei Jahren hatten sie 22 Punkte und sieben Punkte Vorsprung. Diesmal sind es acht Punkte auf Platz 16 und sechs Punkte auf Platz fünf. Mal sehen, was geht.

Manuel Neuer, das Problem Nummer Eins »

Am Samstag gegen Nürnberg hat er mal wieder spielentscheidend gepatzt, Manuel Neuer, der vermeintlich beste Torwart seiner Generation. Klar, Feulners Schuß hatte Effet, aber das kommt gelegentlich vor, sogar bei Gegnern, bei denen die Bayern drei Punkte fest eingebucht haben. Der Katastrophenfehler, der Thomas Kraft im April 2011 im Spiel in Nürnberg unterlief, als er von Christian Eigler gleichfalls zum 1-1-Endstand übertölpelt wurde, kostete den jungen Torhüter den Stammplatz und seinen Trainer Louis van Gaal den Job. Neuer wird Feulners Flatterball nichts kosten, genauso wenig wie die beiden kapitalen Böcke gegen Gladbach in seiner Gurkensaison 2011/12. Wer 25 Millionen Euro gekostet hat und von Kim Il McRummenigge mit öffentlichen Liebesbekundungen bedacht wird, steht über aller Kritik. Außerdem wollte vor dem Juni 2012 niemand den wie selbstverständlich anvisierten EM-Titel gefährden, indem er die Nummer Eins der Nationalmannschaft in Frage stellte.

Neuer hat zweifellos überragende Fähigkeiten, bei den Bayern aber ruft er sie aber viel zu selten ab. Seine Leistungskurve geht nach unten, seit er von Schalke weg ist. Dort hatte er beim kicker als Saisonnoten 2,61 (2006/07), 3,10 (2007/08), 2,91 (2008/09), 2,90 (2009/10) und 2,79 (2010/11). In der ersten Saison bei Bayern landete Neuer mit 3,13 auf Platz 16 im Torhüter-Ranking, sogar die bei Bayern ausgebooteten Michael Rensing (Köln) und Kraft (Hertha) standen vor ihm.

In der laufenden Saison hat Neuer die Note 3,00. Vor ihm stehen unter anderem Oliver Baumann (Freiburg), Raphael Schäfer (Nürnberg), der beim DFB ohne Hausmacht agierende Roman Weidenfeller (Dortmund) – und René Adler vom HSV, mit 2,17 auf Platz 2 hinter dem Überflieger Kevin Trapp (Frankfurt). Adlers eindrucksvolles Comeback zeigt, was es bewirken kann, wenn ein Torhüter Leistungsträger ist. Der HSV mit seiner angezählten sportlichen Leitung Frank Arnesen/Thorsten Fink wurde vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer Eins gehandelt. Falls es einen einzelnen Spieler gibt, dem der Liga-Dino sein Sechs-Punkte-Pölsterchen zum Relegationsplatz verdankt, dann ist das Adler. Seit er beim HSV ist, wird die Mannschaft schrittweise besser. Bei Neuer ist man seit seinem Premierenpatzer gegen Igor de Camargo froh, wenn er nicht negativ auffällt. Neuer ohne Chance, so der Minimalkonsens, wenn es mal klingelt.

Ein einziges Spiel hat er den Bayern gerettet, das war das zweite Halbfinale in der Champions League gegen Madrid. Es folgten Rummenigges Elogen. Daniel Klewer hat dem Club gleich zweimal ein Elfmeterschießen gewonnen, im Achtelfinale gegen Unterhaching und im  Viertelfinale gegen Hannover, auf dem Weg zum Pokalsieg 2007. Ist er deswegen eine Kultfigur beim Club? Selbstverständlich. Aber der letzte Weltklassetorwart in der Noris war Andy Köpke. Klewer hat seinen Job gemacht, genau wie die vielen Amateurtorhüter, die auch schon mal ein Elfmeterschießen entschieden haben, vielleicht sogar gegen einen großen Verein. Klewer hat am Ende einen Titel geholt, Neuer nicht.

Neuer hätte zum Beispiel den Kopfball von Didier Drogba halten können, der das 1-1 im Champions League Endspiel 2012 bedeutete. Eigentlich unhaltbar, gewiss. Aber 2006 in der Verlängerung des WM-Endspiels entschärfte Gigi Buffon ein ähnliches Kaliber von Meister Zidane persönlich, ehe dieser dann mit einem weiteren Kopfstoß den vielen Gründen für seine Unsterblichkeit einen neuen hinzufügte. Der kicker schreibt: „Sekunden darauf hatte Zidane nach Sagnols butterweicher Flanke die Riesenkopfball-Chance, doch Buffon ließ den französischen Torschrei mit einem Superreflex verstummen.“ Diese Parade, nicht das anschließende Elfmeterschießen stellte Buffons Extraklasse unter Beweis. Auch Neuer hätte einen unhaltbaren Kopfball halten können, hat er aber nicht. Dafür hat er sich im Pokalendspiel 2012 gegen Dortmund von Lewandowski tunneln und einige Wochen zuvor im entscheidenden Bundesligaspiel vom gleichen Spieler mit einem Hackentrick übertölpeln lassen.  Klar, die Feldspieler der Bayern standen in allen drei Situationen neben sich, aber das war beim HSV zwei Jahre lang nicht anders – bis Adler kam.

Rufen wir uns die Voraussetzungen für Neuers kometenhaften Aufsteig noch einmal ins Gedächtnis. Nach der WM 2006 war Jens Lehmann die alleinige Nummer Eins im Tor der DFB-Elf. Als legitimer Kronprinz galt Timo Hildebrand, der seine Ansprüche mit der Meisterschaft im Tor des VfB Stuttgart 2007 unterstrich und danach mit dem Abstecher nach Valencia seine Karriere erst einmal gegen den Baum fuhr. 2008 beendete Lehmann seine Karriere im DFB-Team, Robert Enke und René Adler kämpften fortan um Platz Eins. Im November 2009 nahm sich Enke das Leben. Ein halbes Jahr später erlitt Adler einen Rippenbruch. Mit der Erfahrung von drei Halbzeiten in der A-Mannschaft wurde Neuer Stammtorhüter für die WM 2010. Er erledigte diese Herausforderung einerseits mit Bravour, andererseits mit der Diskretion eines Novizen. Den Kopfball von Puyol im Halbfinale 2010 muss man auch nicht halten, darf man aber. So wie Iker Casillas das gegen Arjen Robben im Endspiel irgendwie hingezwirbelt hat.

Im Halbfinale gegen Italien 2012 wurde Neuer wie auch im Verein Opfer seiner Vorderleute, so zumindest die offizielle Version. Ich finde, wenigstens Balotellis Kopfball zum 1-0 hätte er wegfausten müssen, anstatt auf der Linie zu kleben. Muss er eben Badstuber umnieten. Oder Balotelli und Badstuber. Das 2-0 hätten zugegebenermaßen weder Buffon noch Adler noch Köpke noch Casillas gehalten.

Die Bundesliga bringt in jeder Saison mindestens einen überdurchschnittlichen jungen Torhüter hervor: Ron-Robert Zieler, Marc-André ter Stegen, Bernd Leno. Mittlerweile herrscht, anders als im Mai 2010 kein Mangel. All diese Torhüter zerreißen sich auf dem Platz für ihre Mannschaft, auch wenn sie in der nächsten Woche vielleicht ihren Vertrag brechen. Neuer wirkt immer so, als spielte er für sich allein. Ich bin sehr gespannt, was passiert, wenn er weiter patzt, Adler weiter punktet und der wieder genesene und bei Schalke gut gestartete Hildebrand die internationale Bühne nutzen kann. Das Leistungsprinzip sollte beim DFB nicht nur dann angerufen werden, wenn es darum geht, verdiente Spieler abzuschieben. Wie wäre es mit einem ergebnisoffenen Wettbewerb zwischen Torwart 1a und Torwart 1b? Das hat doch 2006 sehr gut funktioniert.

Vielleicht hat ja Matthias Sammer ein Einsehen mit Neuer und verkauft ihn und Mario Gomez gleich mit. Sammer hat die beiden 25-Millionen-Einkäufe, die ständig besser gemacht werden, als sie spielen, nicht zu verantworten. Neuer hhätte anderswo die Chance, ein ganz Großer zu werden. Oder einfach nur besser als in den letzten 17 Monaten.

Klein und stark – die Espresso-Aufsteiger »

Am meisten begeistert  an diesem Spieltag hat mich – neben dem zweiten 1-0-Auftakt-Auswärtssieg von Nürnberg in Serie nach dem 1-0 gegen Hertha letztes Jahr – die Leistung von Raphael Schäfer. Note 1,5 im kicker, zwei Unhaltbare entschärft, gefühlt war das sein bestes Spiel seit dem Pokalfinale 2007. Wenn das der Maßstab ist, wird Rapha eine große Saison spielen. Hertha ist nach dem 0-1 am Anfang übrigens abgestiegen. Mittlerweile sind eigentlich fünf Euro ins Phrasenschwein fällig, wenn man dem HSV den Abstieg prophezeiht.

Aber reden wir über die mutigen Düsseldorfer und die abgezockten Frankfurter. Beide haben sich in ihr erstes Spiel reingewühlt und reingekämpft, beide waren am Ende auch spielerisch überzeugend. Beide sind wegen Fanausschreitungen mit einem schlechten Leumund in die neue Saison gestartet und haben ihre Kritiker (im Falle der Eintracht auch mich) eines Besseren belehrt. Düsseldorf hat schon in der Zweiten Liga durch unglaubliche mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt und wird manch anderem direkten Konkurrenten um Platz 15 den Zahn ziehen.

Frankfurt ist eigentlich gar nicht so klein, also eher ein refill-Pott Kaffee. Der Abstieg wird als Betriebsunfall gewertet, und der Kader ist von der Papierform her sicherlich stärker als der manches anderen Erstligisten. Außerdem gibt es noch Armin Veh. Auch wenn er nicht mein Lieblingstrainer ist, gehört er neben Klopp, Magath, Heynckes und Schaaf zu den fünf aktiven Meistertrainern in der Liga. Nicht, dass Frankfurt  Meister wird, aber Veh ist in der Lage, eine Mannschaft zu formen, die über sich hinauswachsen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Stuttgarts Meisterschaft war noch sensationeller als die von Wolfsburg oder Dortmund.

Und die tapferen Fürther? Abwarten und Grünen Tee trinken, möchte man ihnen zurufen. Das 0-3 gegen die Bayern ist keine Katatrophe. Wenn man den Auftritt der fast identischen Mannschaft mit dem im Pokal-Halbfinale gegen Dortmund vergleicht, war es wohl ein Lampenfieberproblem. Jedenfalls haben sie jetzt schon die Hälfte der richtig schwierigen Brocken hinter sich, der Club kommt im November in den Ronhof.

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